Der Weg nach Tempel von Atal'Hakkar
Der Tempel von Atal'Hakkar sank in den Sümpfen des Elends, doch das Wasser begrub weder den Glauben der Atal'ai noch ihren Plan. In den versunkenen Hallen bewahrten untote Priester, Geister und Wächter die Rituale für Hakkars Rückkehr. Yseras grüner Drachenschwarm sollte das Heiligtum überwachen, geriet aber selbst in den Einfluss des Smaragdgrünen Alptraums. So wurde der Tempel zu einem Ort, an dem zwei Formen der Verderbnis einander nicht aufhoben, sondern gegenseitig tiefer in die Welt zogen. In Atal'alarion erhält ein eigener Teil dieser Geschichte Gestalt.
Atal'alarion war kein zufälliger Troll in einer verschlossenen Kammer. Er hatte geschworen, das Götzenbild auf der tiefsten Ebene des Tempels zu beschützen. Sein gewaltiger Körper passte zu einer Aufgabe, die nicht auf tägliche Patrouille angelegt war. Er sollte erscheinen, wenn jemand die heilige Ordnung der Anlage verstand oder störte, und dann mit genug Kraft antworten, um jeden weiteren Schritt zu beenden.
Sechs Statuen und eine alte Reihenfolge
Die Kammer gab ihren Wächter nicht durch einen gewöhnlichen Schlüssel frei. Sechs Statuen mussten in der richtigen Folge aktiviert werden, von den unteren und oberen Punkten bis zu den seitlichen Paaren. Das Rätsel zwang Eindringlinge, die Architektur wie einen Satz zu lesen. Erst wer den Satz korrekt sprach, beendete Atal'alarions Verbannung. Der Tempel prüfte Wissen, bevor er rohe Stärke verlangte.
Bei seiner Rückkehr erklärte Atal'alarion die Verbannung für beendet und rief nach Blut. Er erschütterte den Boden, betäubte alle in seiner Nähe und drohte, die Knochen seiner Gegner zu fressen. Der Wächter kehrte nicht verwirrt in eine veränderte Welt zurück. Sein Schwur füllte den ersten Augenblick vollständig aus, als hätte die Zeit außerhalb der Kammer nie Bedeutung besessen.
Die faulige Ranke
Atal'alarion trug eine faulige Ranke, die sowohl für Forschungen in Un'Goro als auch für den Kampf gegen ein altes Übel begehrt wurde. So wurde selbst der Körper des Götzenwächters nach seinem Fall Teil fremder Vorhaben. Sein Tod öffnete den tiefsten Bereich und brach einen Schwur, der die Jahrhunderte überstanden hatte. Das Götzenbild blieb zurück, aber der Beschützer, den die richtige Reihenfolge aus der Verbannung rief, konnte kein zweites Mal verhindern, dass Außenstehende die Geheimnisse des Tempels für sich verwendeten.