Ehre und StärkeBlackmoore
The War Within

Die Morgenbringer

Die Morgenbringer ist das neue Flaggschiff der Arathi in Heilsturz. Ihr Stapellauf wird zum Ziel eines nerubischen Angriffs, der Verrat, Ansureks Strategie und Rasha'nans Vernichtungsauftrag zusammenführt.

Die Morgenbringer
Geschichte und Hintergründe

Das Flaggschiff von Heilsturz

Der Krieg gegen Azj-Kahet hatte die Arathi von Heilsturz über Jahre zermürbt. Mit der Morgenbringer wollten sie die Initiative zurückgewinnen. Das neue Kriegsschiff verband ihre Erfahrung mit Luftschiffen und der Heiligen Flamme zu einem Flaggschiff, dessen Feuerkraft den endlosen Abwehrkampf verändern sollte.

Sein Stapellauf war deshalb mehr als eine militärische Zeremonie. Generalin Stahlstoß ließ Verbündete rufen, damit sie einen historischen Augenblick bezeugen konnten. Die Arathi wollten sich selbst beweisen, dass sie nicht nur Mauern verteidigen mussten. Zum ersten Mal sollte ein Schiff ihren Krieg aus der Enge Heilsturzs hinaus und direkt gegen Ansureks Macht tragen.

Verrat im Orden der Nacht

Sprecherin Schattenkrone hatte andere Pläne. Als Anführerin des Ordens der Nacht war sie einst mit der religiösen Ordnung der Arathi verbunden gewesen. Doch Beledars Schatten hatte sie verändert. Sie schloss ein Bündnis mit Azj-Kahet und bereitete die Übernahme der Morgenbringer von innen vor.

Der Angriff zeigte, dass Heilsturz nicht nur von äußeren Armeen bedroht war. Der Wechsel Beledars zwischen Licht und Dunkelheit hinterließ auch in den Bewohnern Spuren. Schattenkrone kannte die Rituale, Befehlsketten und Hoffnungen ihres eigenen Volkes. Dieses Wissen machte sie zur geeigneten Verbündeten für eine Königin, die den Stapellauf zerstören wollte, bevor das Schiff seine Kraft entfalten konnte.

Ansureks Angriff

Nach Schattenkrone setzte Ansurek den Strategen Anub'ikkaj ein. Er benutzte die Möglichkeiten der Umgebung mit jener Genauigkeit, die ihn zu einem ihrer zuverlässigsten Befehlshaber machte. Der Überfall war kein einzelner verzweifelter Schlag, sondern eine vorbereitete Operation, in der Verräter und nerubische Truppen ein gemeinsames Ziel verfolgten.

Am Ende erschien Rasha'nan, ein geflügelter Schrecken aus den Tiefen Azj-Kahets. Ansurek hatte das Wesen als letzte Waffe gegen die Arathi vorgesehen, falls ihre Armeen Mereldar nicht bezwingen konnten. Die Morgenbringer wurde damit schon auf ihrer ersten Reise mit jener Macht konfrontiert, die sie später bekämpfen sollte.

Ein Schiff überlebt seinen Stapellauf

Rasha'nan konnte zurückgeschlagen werden, entkam jedoch zunächst und tauchte später im Palast der Nerub'ar erneut auf. Die Morgenbringer blieb in den Händen der Arathi. Ihr Überleben war kein makelloser Triumph, denn der Angriff hatte die Verwundbarkeit Heilsturzs und den Verrat in den eigenen Reihen offengelegt.

Trotzdem erfüllte das Schiff seine erste Aufgabe, noch bevor seine eigentliche Geschichte begonnen hatte. Es bewies, dass die Arathi einem koordinierten Angriff standhalten konnten. Aus einem Symbol erhoffter Stärke wurde eine erprobte Waffe, deren Besatzung wusste, dass jeder weitere Flug nicht nur gegen Azj-Kahet, sondern auch gegen die Risse im eigenen Volk geführt werden musste.

Quellen