Ehre und StärkeBlackmoore
Zwielichtfürst Kelris
Bosse

Zwielichtfürst Kelris

Kelris führte den Schattenhammer in der Tiefschwarzen Grotte, hütete Aku'mais Wachstum und wollte Azeroth in das Chaos der Alten Götter zurückführen.

Der Weg nach Tiefschwarze Grotte

An der Küste des Eschentals versanken einst Ruinen im Meer und wurden zur Tiefschwarzen Grotte. Naga, Murlocs und der Schattenhammerkult sammelten sich um die Mondschreinruinen. Unter Zwielichtfürst Kelris wuchs dort die Hydra Aku'mai als lebendes Zeichen der Alten Götter, während jede ältere Lebensform des Ortes in den neuen Kult hineingezogen oder geopfert wurde. In Zwielichtfürst Kelris erhält ein eigener Teil dieser Geschichte Gestalt.

Kelris war der führende Kopf des Schattenhammers in der Grotte. Die Argentumdämmerung suchte lange nach ihm und wusste, dass seine Spuren immer dort auftauchten, wo sich neues Übel in Kalimdor regte. Er war kein Einsiedler. Die versunkenen Ruinen waren ein Stützpunkt, von dem aus seine Anhänger einen größeren Krieg vorbereiteten.

Nach Berichten aus der Horde wollte Kelris die Welt in einen Zustand des Chaos zurückführen. Seine Verehrung der Alten Götter verstand Ordnung nicht als Schutz, sondern als Fessel, die zerrissen werden müsse. Aku'mai war dafür lebender Beweis und Werkzeug zugleich: Eine Hydra, deren Wachstum Kelris überwachte, während der Kult sie als Kind der dunklen Mächte behandelte.

Schlaf als Angriff

Kelris konnte Gegner in Schlaf zwingen und sie dort verletzlich machen. Später weitete er genau diese Kunst aus, als er in der Sengenden Schlucht Traumjäger gegen die Thoriumbruderschaft sandte. Die Fähigkeit passte zu seiner Herrschaft: Er griff nicht nur Körper an, sondern den Raum, in dem ein Geist glaubte, vor der wachen Welt sicher zu sein.

Kelris überstand seine erste Niederlage und tauchte später erneut auf. Nach dem Kataklysmus verlor er jedoch die Grotte an einen neuen Zwielichtfürsten, der ihn Aku'mais hungrigem Maul übergab. Der Kultführer, der die Hydra genährt hatte, wurde schließlich selbst zu ihrer Nahrung. Kein Bild könnte die Treue der Alten Götter zu ihren Dienern treffender zusammenfassen.