Der Weg nach Tempel von Atal'Hakkar
Der Tempel von Atal'Hakkar sank in den Sümpfen des Elends, doch das Wasser begrub weder den Glauben der Atal'ai noch ihren Plan. In den versunkenen Hallen bewahrten untote Priester, Geister und Wächter die Rituale für Hakkars Rückkehr. Yseras grüner Drachenschwarm sollte das Heiligtum überwachen, geriet aber selbst in den Einfluss des Smaragdgrünen Alptraums. So wurde der Tempel zu einem Ort, an dem zwei Formen der Verderbnis einander nicht aufhoben, sondern gegenseitig tiefer in die Welt zogen. In Zolo erhält ein eigener Teil dieser Geschichte Gestalt.
Zolo stand nicht nur als einzelner Geist im Tempel. Sein Totem rief in regelmäßigen Abständen Atal'ai-Skelette hervor. Jeder neue Leib verlängerte die Präsenz eines Kultes, dessen frühere Mitglieder längst hätten ruhen sollen. Zolo machte aus Vergangenheit Verstärkung und aus dem Boden der Hallen einen Vorrat an immer neuen Verteidigern.
Sein Kettenblitz sprang von einem Gegner zum nächsten und wurde mit jedem Übergang gefährlich. Eine Gruppe, die Schutz in enger Nähe suchte, gab der Magie dadurch gerade den Weg, den sie brauchte. Der Zauber passte zu Zolos Totem: Nichts blieb bei einem einzigen Ziel. Gefahr breitete sich weiter aus, von Körper zu Körper und vom beschworenen Skelett zur nächsten Welle.
Die grüne Feder
Zolo trug wie Loro eine grüne Voodoofeder. Mehr über seinen Rang oder sein Leben vor dem Tod ist nicht erhalten. Seine Farbe verbindet ihn in den überlieferten Aufgaben mit dem Schildgeist, doch daraus lässt sich keine erfundene Bruderschaft ableiten. Sicher ist nur, dass beide als benannte Wächter derselben untoten Ordnung bestanden.
Als Zolo fiel, endete auch der stetige Ruf seiner Skelette. Für einen Augenblick konnte der Tempel keine weiteren Toten aus seiner Magie hervorbringen. Das war ein kleiner Sieg in einem Ort, dessen gesamte Geschichte von Wiederkehr besessen war: Hakkar sollte zurückkehren, Untote hielten Wache, Geister blieben. Zolos Ende unterbrach wenigstens einen dieser Kreise.