Der Weg nach Der Flammenschlund
Unter Orgrimmar öffnet sich der Flammenschlund wie eine glühende Wunde. Troggs drangen aus den Tiefen herauf, während der Kult der Sengenden Klinge die abgelegenen Höhlen für Dämonenmagie und Pläne gegen Thralls junge Horde nutzte. Jeder Gegner dort gehört deshalb zu einem Krieg, den die Stadt über sich zunächst kaum bemerkte. In Taragaman der Hungerleider erhält ein eigener Teil dieser Geschichte Gestalt.
Taragaman war ein Teufelswächter, groß genug, um jede Geschichte über die Sengende Klinge glaubwürdig erscheinen zu lassen. In den feurigen Kammern wirkte er wie das Zentrum des Kultes. Seine dämonische Gegenwart verdarb die Umgebung und ließ vermuten, mit seinem Fall müsse auch die Gefahr für Orgrimmar enden.
Gerade dieser Eindruck war Teil der Falle. Bazzalan und Jergosh führten die Kultisten, während Taragaman als entbehrlicher Köder diente. Junge Kämpfer der Horde sollten sich an ihm aufreiben und glauben, sie hätten das Herz der Verschwörung erreicht. Der Hungerleider war mächtig, aber innerhalb des Plans selbst nur ein besonders eindrucksvolles Werkzeug.
Hunger als Waffe
Taragaman begegnete seinen Gegnern mit der direkten Gewalt eines Dämons, der keine Überredung brauchte. Seine Klinge, seine Größe und sein unstillbarer Hunger verwandelten die Höhle in einen Schlachtraum. Während alle Blicke auf ihn gerichtet waren, konnten die eigentlichen Führer weiter an Beschwörungen und am Einfluss des Kultes arbeiten.
Sein Tod war notwendig, aber er löste die Verschwörung nicht. Wer nach dem Kampf umkehrte, erfüllte beinahe genau die Absicht der Kultführer. Taragamans Geschichte erinnert daran, dass sichtbare Macht nicht immer die entscheidende Macht ist. Manchmal steht der größte Gegner vorne, damit niemand fragt, wer ihn dorthin gestellt hat.