Soggoth erreicht die Küste
Lange bevor Nachtelfen an der Dunkelküste siedelten, kämpften die titanengeschaffenen Hüter gegen die Diener der Alten Götter. Einer dieser Diener war Soggoth der Kriecher. Seine Macht bedrohte die Ordnung, die nach dem Fall des Schwarzen Imperiums auf Azeroth errichtet werden sollte.
Der steinerne Riese Kronn stellte sich Soggoth entgegen. Mit einer gewaltigen Klinge tötete er das Wesen und ließ die Waffe in dessen Schädel stecken. Beides blieb an der Küste zurück, so groß, dass spätere Völker den Ort nicht für ein gewöhnliches Schlachtfeld halten konnten.
Ein Monument ohne vollständige Erinnerung
Die Nachtelfen nannten die Klinge das Schwert des Meisters. Über Jahrtausende verblassten Namen und genaue Zusammenhänge, doch das Monument blieb. Knochen, Stein und Metall machten sichtbar, dass die Welt schon vor den bekannten Reichen von Mächten umkämpft gewesen war, deren Körper selbst Landschaft werden konnten.
In der Umgebung sammelten sich Kultisten des Schattenhammers. Sie verehrten die Alten Götter und suchten nach Wegen, Soggoths Macht erneut zu wecken. Der Ort war damit nicht nur Denkmal, sondern eine noch immer gefährliche Wunde.
Soggoths Schatten kehrt zurück
Nach dem Kataklysmus verstärkte der Schattenhammer seine Rituale. Eine Erscheinung Soggoths wurde heraufbeschworen und musste erneut bekämpft werden. Die alte Klinge erinnerte daran, dass Soggoth schon einmal gefallen war, doch der Einfluss der Leere endete nicht mit der Zerstörung eines Körpers.
Später verliefen auch die Kämpfe um die Dunkelküste in der Nähe des Monuments. Die jüngeren Kriege überlagerten den uralten, ohne ihn auszulöschen.
Eine Schlacht wird Landschaft
Am Schwert des Meisters lässt sich die Tiefe von Azeroths Geschichte unmittelbar sehen. Der Ort braucht keine Inschrift, um von Gewalt zu erzählen. Eine Waffe steckt noch immer in einem Schädel, und spätere Generationen leben, kämpfen und beten im Schatten eines Sieges, dessen Beteiligte längst zu Legenden geworden sind.