Eine Stadt hinter der Mauer
Ahn'Qiraj war über Jahrhunderte hinter der Skarabäusmauer eingeschlossen. Die Mauer beendete den Krieg der Sandstürme, konnte die Qiraji aber nicht vernichten. Hinter ihr wuchsen Armeen, Tempel und Brutstätten weiter. Die Ruinen lagen im äußeren Teil dieser Stadt. Sie waren vom Wüstensand gezeichnet, aber keineswegs verlassen.
Als sich die Qiraji erneut sammelten und Silithus bedrohten, musste das alte Siegel geöffnet werden. Der Skarabäusgong, das Szepter der Sandstürme und die vereinten Anstrengungen vieler Völker machten aus der Mauer wieder ein Tor. Dahinter wartete keine einzelne Armee. In den Ruinen standen Generäle, Obsidianwächter und gewaltige Insektenwesen, die C'Thuns Reich gegen den ersten Ansturm verteidigten.
Rajaxx und Ossirian
General Rajaxx führte eine gestaffelte qirajische Streitmacht gegen die Angreifer. Tiefer in den Ruinen wartete Ossirian der Narbenlose, einst ein Gladiator, der durch C'Thuns Macht beinahe unverwundbar geworden war. Zwischen beiden lagen Kurinnaxx, Moam, Buru und Ayamiss. Jeder dieser Gegner zeigte eine andere Seite der Stadt: Zucht, Krieg, Obsidianmagie und die Verwandlung lebender Körper in Waffen.
Der Sieg in den Ruinen zerschlug die Verteidigung vor dem großen Tempel. Er beendete den Krieg jedoch nicht. C'Thun lag tiefer unter Ahn'Qiraj, und seine Propheten und höchsten Diener hielten den inneren Bezirk. Die Ruinen waren deshalb der erste Teil eines zusammenhängenden Feldzugs: Die Armee brach den äußeren Ring, damit kleinere Gruppen in den Tempel eindringen und den Alten Gott selbst erreichen konnten.