Die erste Bestie hinter dem Tor
Nach der Öffnung der Skarabäusmauer führte der Weg nicht sofort zu qirajischen Generälen oder C'Thuns Priestern. Zuerst wartete Kurinnaxx. Das gewaltige Insektenwesen lebte im Sand der äußeren Stadt und war an die Wüste so vollständig angepasst, dass Boden und Körper im Kampf kaum voneinander zu trennen waren.
Die Qiraji setzten nicht nur bewaffnete Soldaten ein. Ihre Reiche waren von Silithiden und gezüchteten Kriegsbestien durchzogen. Kurinnaxx verkörperte diese Seite ihrer Macht. Er grub sich durch den Boden, riss Sandfallen auf und ließ Wunden zurück, die mit jedem Treffer gefährlicher wurden. Der Verteidiger der Ruinen musste keine Befehle sprechen, solange sein Körper den Eingang unpassierbar machte.
Der Beginn des neuen Krieges
Kurinnaxx war der erste große Gegner nach dem Ende des langen Siegels. Seine Niederlage hatte deshalb symbolisches Gewicht. Die Völker Azeroths waren nicht mehr durch eine Mauer von den Qiraji getrennt; sie standen nun in deren Stadt und konnten erstmals seit dem Krieg der Sandstürme selbst zum Angriff übergehen.
Über Kurinnaxx' Entstehung und einen eigenen Willen ist nichts Ausführliches überliefert. Er sollte nicht nachträglich zu einem politischen Planer gemacht werden. Seine Geschichte liegt in seiner Rolle als Kriegsbestie der Qiraji und in der Landschaft, aus der er hervorging. Er zeigt, dass Ahn'Qirajs Verteidigung bereits im Sand begann.