Ehre und StärkeBlackmoore
Maloriak
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Maloriak

Maloriak war einst ein sterblicher Alchemist, bis Nefarian ihn mit einem Drachenkind verschmolz. Als leitender Experimentator im Pechschwingenabstieg mischte er Tränke, veränderte Drachen und erschuf missgestaltete Diener. Selbst seine Fehler galten Nefarian als brauchbare Ergebnisse.

Der Alchemist und der schwarze Drache

Maloriak suchte Wissen und diente Nefarian als Alchemist. Sein Herr belohnte diese Nähe nicht mit Vertrauen. Er verband Maloriaks menschlichen Körper mit einem Drachenkind und machte aus ihm einen drachenartigen Diener. Damit wurde der Forscher selbst zum Experiment. Maloriak behielt genug Verstand, um weiterzuarbeiten, aber nicht die Freiheit, sein Leben neu zu wählen.

In Nefarians Labor mischte Maloriak rote, blaue und grüne Substanzen, deren Wirkung den ganzen Raum veränderte. Er züchtete Aberrationen und setzte Drachenwelpen Versuchen aus. Atramedes verlor durch einen seiner Eingriffe das Augenlicht. Was in einem anderen Labor als Katastrophe gegolten hätte, wurde unter Nefarian zur Beobachtung eines neuen Potenzials.

Ein Meister, der jeden Fehler besitzt

Nefarian verspottete Maloriaks Ungeschick, ließ ihn aber weiterarbeiten. Diese Beziehung hielt den Alchemisten in ständiger Angst. Erfolg gehörte dem Herrn, Versagen dem Diener, und selbst ein misslungener Versuch konnte als neue Waffe beansprucht werden. Maloriaks Eifer war daher nicht nur wissenschaftliche Neugier, sondern der Versuch, in einer Umgebung zu überleben, in der sein eigener Körper bereits Eigentum Nefarians geworden war.

Im Kampf setzte Maloriak seine Mixturen ohne Rücksicht auf die Folgen ein. Er ließ gezüchtete Aberrationen aus ihren Kammern und griff schließlich auf seine gefährlichsten Vorräte zurück. Das Labor verwandelte sich in die Summe seiner Arbeit: Feuer, Frost, Gift und verformtes Leben brachen gleichzeitig hervor. Seine Kontrolle war nie so vollkommen, wie er behauptete.

Täter und Opfer desselben Systems

Maloriak ist schwer als bloßes Opfer zu betrachten, denn er fügte zahllosen Wesen Leid zu. Zugleich war er selbst von Nefarian umgebaut und abhängig gemacht worden. Gerade diese Verbindung erklärt die Brutalität des Pechschwingenabstiegs. Nefarian schuf Diener, die ihre eigene Erniedrigung weitergaben. Maloriaks Fall beendete einen wichtigen Teil dieser Kette.