Ein früher Versuch in Aberrus
Lange bevor Neltharion als Todesschwinge seine endgültige Rüstung trug, experimentierte er in Aberrus mit Elementium und der Schattenflamme. Er wollte Drachenkörper gegen Verletzung sichern und zugleich neue Machtquellen erschließen. Kazzara wurde zu einem der Ergebnisse dieser Arbeit. Was später an ihm selbst sichtbar wurde, erprobte er zuerst an einem anderen Leben.
Die Elementiumplatten schützten Kazzara nicht auf friedliche Weise. Sie hielten einen instabilen Kern zusammen und verursachten entsetzliche Schmerzen. Schattenflamme drang durch Risse, Blut und Metall. Je mehr Panzerung im Kampf zerbrach, desto stärker lag die zerstörerische Energie frei. Ihr Leib war Rüstung, Gefängnis und drohende Explosion zugleich.
Für eine Freilassung zu instabil
Neltharion hielt Kazzara für ungeeignet, seine Labore zu verlassen. Diese Einschätzung bedeutete keine Gnade. Die Drachin blieb in Aberrus und wurde zur Wächterin der Anlage. Ihr Wahnsinn entstand aus dem dauernden Schmerz, den das Experiment erzeugte. So schützte sie schließlich genau den Ort, an dem ihr Leiden begonnen hatte.
Als Aberrus wieder geöffnet wurde, stand Kazzara am Eingang zu den tieferen Laboren. Ihr Kampf führte unmittelbar vor Augen, was Neltharions Forschung bedeutete. Noch bevor seine Aufzeichnungen oder späteren Dracthyr-Versuche sichtbar wurden, begegneten die Eindringlinge einem lebenden Opfer seiner Bereitschaft, Schutz durch Kontrolle und Schmerz zu erzwingen.
Der Preis von Neltharions Rüstung
Kazzaras Tod beendete ihre Qual und öffnete den Weg nach Aberrus. Ihre Geschichte gab Todesschwinges späterer Rüstung eine Vorgeschichte. Der schwarze Aspekt hatte nicht erst nach seinem offenen Fall begonnen, Körper mit Metall zu bezwingen. Schon in seiner geheimen Zuflucht hatte er gelernt, andere die Schmerzen tragen zu lassen, aus denen seine eigenen Waffen entstanden.