Zwei Luftschiffe, ein Ziel
Nach dem Fall Lady Todeswispers mussten die Angreifer eine tiefe Lücke in der Zitadelle überwinden. Die Allianz rückte mit der Himmelsbrecher unter Muradin Bronzebarts Kommando vor, die Horde mit Orgrims Hammer unter Hochfürst Saurfang. Beide Schiffe hatten dasselbe strategische Ziel: den oberen Wall erreichen und den Weg zum Lichkönig öffnen.
Misstrauen und Ehrgeiz machten aus der Begegnung ein Gefecht. Kanonen beschossen das gegnerische Schiff, Entertrupps sprangen über den Abgrund, und Magier froren Geschütze ein. Unter ihnen lag die Festung des gemeinsamen Feindes, doch für einige Minuten war der Fraktionskrieg wichtiger.
Saurfang und Muradin
Auf beiden Decks standen Anführer, die den Preis langer Kriege kannten. Saurfang hatte seinen Sohn an der Pforte des Zorns verloren; Muradin trug die Erinnerung an Arthas' Fall. Trotzdem konnten auch sie die politische Feindschaft ihrer Seiten nicht einfach abschütteln. Die Schlacht zeigt, wie wenig ein gemeinsames Ziel allein genügte.
Eines der Schiffe setzte sich durch und landete an der nächsten Plattform. Der Sieg brachte kaum mehr als den Zugang, den beide ohnehin gesucht hatten. Soldaten waren gefallen, Munition verbraucht und das Bündnis weiter beschädigt. Die Kanonenbootsschlacht war deshalb kein Heldensieg, sondern ein Beweis dafür, dass Arthas' Gegner ihre gefährlichste Schwäche selbst mitgebracht hatten.