Der Blick in die Sterne
Solarian gehörte zu den Gelehrten, die Kael'thas in die Scherbenwelt folgten. Astromantie bedeutete für sie nicht nur das Lesen ferner Lichter. Die Festung der Stürme lag im Nether, wo Entfernungen, Portale und kosmische Energien unmittelbar erfahrbar wurden. In dieser Umgebung konnte Wissen schnell zu Macht und Macht zur einzigen Rechtfertigung weiteren Forschens werden.
Während der Prinz sich Kil'jaeden näherte, blieb Solarian an seiner Seite. Ihre Worte bekannten sich zum Blut der Hochgeborenen und zum Sonnenbrunnen, doch ihre Mittel führten fort von beidem. Sie rief arkane Kräfte, verschwand zwischen Sternenbildern und ließ ihre Agenten die Halle füllen. Hinter der Sprache verlorener Heimat stand längst eine neue Abhängigkeit.
Eins mit der Leere
Als ihre gewöhnliche Magie nicht genügte, verband Solarian sich mit der Leere und nahm die Gestalt eines Leerenwandlers an. Dieser Augenblick war kein plötzlicher Zufall, sondern das Ende einer Suche, die jede Grenze als Hindernis behandelt hatte. Ihre Niederlage beendete einen Teil von Kael'thas' kosmischen Experimenten und zeigte, dass der Hunger der Blutelfen nicht nur durch Teufelsmagie ausgenutzt werden konnte.