Brüder aus der Eisernen Horde
Hans'gar und Franzok hatten viele Kämpfe gemeinsam überstanden. Ihre Verbindung beruhte nicht auf feinen Plänen, sondern auf eingespielter Gewalt und dem Vertrauen, dass der Bruder dort zuschlug, wo der andere eine Lücke schuf. In Schwarzfausts Gießerei wurden sie zu Vorarbeitern einer Produktion, die Rüstung und Waffen für den Eroberungsfeldzug lieferte.
Ihre Halle war kein leerer Duellplatz. Förderbänder bewegten glühende Platten, und riesige Pressen stanzten Material mit genug Kraft, um jeden Arbeiter zu zerquetschen. Hans'gar und Franzok kannten den Rhythmus der Maschinen. Sie nutzten ihn, um Gegner in gefährliche Bahnen zu treiben und selbst im richtigen Augenblick auszuweichen.
Zwei Arten derselben Gewalt
Die Brüder wechselten einander ab, sprangen zwischen Plattformen und griffen dann gemeinsam an. Fiel einer zurück, wurde der andere wütender. Ihr Kampf spiegelte die Gießerei: einzelne Schläge waren schwer, doch die eigentliche Gefahr entstand aus Wiederholung und Takt. Mensch und Maschine arbeiteten auf denselben Zusammenbruch hin.
Hans'gar und Franzok waren keine einfachen Fabrikarbeiter. Sie hielten die Produktion mit militärischer Gewalt auf Kurs und schützten sie gegen Sabotage. Unter ihrer Aufsicht wurde aus Erz eine Waffe, aus Arbeit ein Befehl und aus jedem Fehler ein möglicher Tod. Die Gießerei zeigte damit, welche Ordnung die Eiserne Horde auch in eroberten Welten errichten wollte.
Der Fall der Brüder
Erst als beide Brüder fielen, wurde der Bereich passierbar. Ihre Niederlage nahm Schwarzfaust zwei erfahrene Kämpfer und störte einen Teil der Fertigung. Zugleich endete eine Partnerschaft, die in einer anderen Zeit vielleicht nur dem Überleben ihres Clans gedient hätte. In Garroshs Zukunftsbild wurde sie stattdessen zum Schutz einer Kriegsfabrik.