Ehre und StärkeBlackmoore
General Xakal
Bosse

General Xakal

Gul'dans Drohung, Suramar bei Widerstand auszulöschen, war keine leere Geste. General Xakal führte bereits eine Invasionsarmee durch Tunnel unter die Stadt. Dort wartete der Teufelslord nur auf den Befehl, mit Kriegern und Teufelsfledermäusen hervorzubrechen und Suramars Straßen in eine Todeszone zu verwandeln.

Der Weg nach Der Arkus

Der Arkus bildete unter Suramar ein Netz aus Tunneln, Leitungen, Archiven und uralten Wegen. Durch ihn floss Energie des Nachtbrunnens in die Stadt. Nachtsüchtige suchten dort Zugang für ihren Aufstand, doch Verdorrte, Konstrukte, veränderte Tiere und eine verborgene Invasionsarmee machten das Versorgungssystem zu einem eigenen Schlachtfeld unter Elisandes glänzender Hauptstadt. In General Xakal nahm ein eigener Teil dieser Geschichte Gestalt an.

Als Gul'dan Elisande Bündnis oder Vernichtung anbot, standen seine Worte nicht allein im Raum. Unter Suramar grub sich bereits eine Streitmacht der Legion in Stellung. Verhandlung und Invasion liefen gleichzeitig. Sollte die Großmagistrix ablehnen oder zögern, konnte Gewalt aus dem Boden brechen, bevor die Stadt ihre Barriere neu ausrichtete.

Xakal wartet unter den Straßen

General Xakal führte diese Armee. Seine Geduld war militärisch, nicht friedlich. Jeder wartende Tag gab ihm Zeit, Wege zu sichern und die Oberfläche zu studieren. Über ihm feierten Nachtgeborene ihre unberührte Stadt, ohne zu sehen, dass ein Teufelslord bereits den kürzesten Weg zu ihren Plätzen und Häusern vorbereitete.

Die verborgene Armee zeigte, wie wenig Vertrauen die Legion in ihre neue Verbündete setzte. Selbst solange Elisande kooperierte, blieb Xakal bereit. Suramar war für Gul'dan kein Partner, dessen Sicherheit er garantierte, sondern eine Ressource, die notfalls mit ihren Bewohnern zerstört werden konnte. Das Bündnis bestand unter einer Klinge, die von unten gegen die Stadt gerichtet war.

Teufelsspalten bleiben offen

Xakal riss Spalten aus Teufelsenergie in den Boden. Sie verschwanden nicht nach dem ersten Ausbruch, sondern blieben und verengten den Raum. Jede neue Wunde im Arkus war ein kleiner Vorgriff auf die geplante Invasion. Der General formte aus dem Tunnel schrittweise jene zerstörte Landschaft, die er später auf Suramars Straßen hinterlassen wollte.

Schreckensfledermäuse stießen hinzu, während Xakal seine Gegner mit einem schweren Schlag zurückwarf. Wer falsch stand, landete in einer offenen Spalte. Der General nutzte nicht nur eigene Kraft, sondern die bereits geschaffene Verwüstung. Jeder frühere Angriff bereitete den Ort vor, an dem ein späterer Stoß tödlich enden sollte.

Die Invasion endet vor ihrem Befehl

Xakal fiel, bevor Gul'dan den Marsch an die Oberfläche befehlen konnte. Suramar erfuhr vielleicht nie vollständig, wie nah die Legion ihrer Vernichtung bereits gewesen war. Der Widerstand beseitigte nicht nur einen Boss im Arkus, sondern die militärische Versicherung hinter Elisandes Unterwerfung. Zum ersten Mal fehlte Gul'dans Angebot ein Teil seiner unmittelbar verborgenen Drohung.