Der Weg nach Die Violette Festung
Die Violette Festung war Dalarans Gefängnis für Wesen, die gewöhnliche Mauern nicht halten konnten. Während des Nexuskriegs schlich Cyanigosa in Elfengestalt hinein und öffnete Portale für Malygos' Truppen. Jede gebrochene Zelle machte einen alten Fehler, ein gefangenes Verbrechen oder eine kaum beherrschte Macht zum Teil ihres Angriffs auf die Magierstadt. In Erekem erhält ein eigener Teil dieser Geschichte Gestalt.
Dalarans Gefängnis hielt nicht nur Gefahren aus Nordend. Erekem gehörte zu den berüchtigten Verbrechern der Scherbenwelt, deren Fähigkeiten zu gefährlich für gewöhnliche Zellen waren. Als Arakkoa brachte er eine Tradition aus Wind, List und schamanischer Magie mit in eine Stadt, die glaubte, jede fremde Kraft katalogisieren und einschließen zu können.
Der Anschlag auf sechs Magier
Erekem plante die Ermordung des Rats der Sechs. Ein erfolgreicher Schlag hätte Dalaran nicht nur seine Führung genommen, sondern das Symbol getroffen, dass die Magierstadt nach früheren Katastrophen wieder als geeinte Macht auftreten konnte. Das Kirin Tor vereitelte den Plan und sperrte seinen Urheber dort ein, wo kein weiterer Zugang zum Rat möglich sein sollte.
Der blaue Drachenschwarm sah in Erekem keinen gewöhnlichen Gefangenen. Seine alte Absicht passte zu Malygos' Krieg, nur war das neue Ziel weiter gefasst. Statt sechs Ratsmitgliedern sollte der Arakkoa helfen, alle Magier Dalarans auszulöschen. Die Haft hatte sein Verbrechen nicht geheilt; sie hatte es für einen neuen Auftrag konserviert.
Zwei Wachen verlassen die Zelle
Erekem trat mit zwei Leibwächtern aus dem Gefängnis. Er heilte sie mit Kettenheilung, schützte sie durch Erde und beschleunigte ihre Angriffe. Die kleine Gruppe wirkte wie eine eigene Kampfeinheit. Solange die Wachen standen, lenkte der Arakkoa Kraft durch sie und brach Fesseln, die ihre Bewegung einschränken sollten.
Wurden beide Wachen zuerst getötet, wechselte Erekem seine Art zu kämpfen. Heilung und Unterstützung wichen Sturmangriff, Windzorn und unterbrechender Erde. Der Verlust seiner Begleiter machte ihn nicht hilflos. Er legte nur offen, welche Gewalt unter dem Schamanen lag, der zuvor andere für sich kämpfen ließ.
Vom Ratsmord zum Stadtmord
Erekems Fall verhinderte, dass aus einer alten Verschwörung ein Teil von Cyanigosas Vernichtungsplan wurde. Er hatte das Ziel seines Hasses vergrößert, nicht seine Gründe geprüft. Die Violette Festung bewahrte damit keine geläuterte Gefahr, sondern einen Entschluss, der hinter Mauern nur auf den Augenblick wartete, in dem jemand eine Tür öffnete und ein noch größeres Opfer versprach.