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Echoinseln
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Echoinseln

Die Echoinseln vor Durotars Küste wurden zur ersehnten Heimat der Dunkelspeertrolle. Zalazanes Verrat vertrieb den Stamm, Vol'jins Rückeroberung gab ihm die Inseln zurück, und später wurde der Ort zum Schauplatz seines Vermächtnisses.

Eine neue Heimat nach langer Flucht

Nachdem Sen'jin gefallen war, führte Vol'jin die Dunkelspeertrolle gemeinsam mit Thralls Orcs nach Kalimdor. Vor Durotars südlicher Küste fanden sie eine Gruppe tropischer Inseln. Fischgründe, geschützte Buchten und die Nähe zur neuen Horde machten sie zu einem Ort, an dem der Stamm endlich wieder Wurzeln schlagen konnte.

Die Trolle errichteten Dörfer, Schreine und Ausbildungsplätze. Die Inseln waren nicht nur ein militärischer Stützpunkt. Hier konnten sie ihre Loa verehren, ihre Toten betrauern und ihre Kinder außerhalb der großen orcischen Stadt großziehen. Zum ersten Mal seit langer Zeit schien ihre Zukunft nicht allein aus Flucht zu bestehen.

Zalazanes Verrat

Der Hexendoktor Zalazane nutzte dieses Vertrauen aus. Mit seiner Magie nahm er immer mehr Stammesangehörigen den eigenen Willen und machte sie zu Dienern. Vol'jin erkannte, dass ein offener Kampf auf den Inseln viele Unschuldige treffen würde. Er ließ die Echoinseln räumen und zog die freien Dunkelspeere nach Sen'jin zurück.

Jahrelang lagen Heimat und Gefängnis nur eine kurze Bootsfahrt voneinander entfernt. Immer wieder wurden Zalazanes Anhänger bekämpft, doch erst eine große, gemeinsam vorbereitete Offensive brach seine Herrschaft. Vol'jin führte den Stamm zurück und besiegte den Verräter endgültig.

Rückkehr, Wiederaufbau und Vol'jins Erbe

Nach der Rückeroberung entstanden auf den Inseln neue Dörfer und ein Ausbildungsgebiet für den Nachwuchs des Stammes. Die Dunkelspeere hatten ihre Heimat nicht geschenkt bekommen; sie hatten sie gegen einen Feind zurückgewonnen, der aus den eigenen Reihen gekommen war. Diese Erfahrung prägte Vol'jins Misstrauen gegenüber Herrschern, die Gehorsam mit Einheit verwechselten.

Nach Vol'jins Tod wurde sein Körper auf den Echoinseln verbrannt. Hordevertreter und Stammesangehörige versammelten sich dort, um Abschied zu nehmen. Dadurch verbanden sich die Inseln erneut mit dem Verlust eines Häuptlings, diesmal aber nicht mit Vertreibung, sondern mit einer Heimat, in die sein Volk zurückkehren konnte.

Mehr als Inseln vor einer Küste

Die Echoinseln sind das politische und geistige Zentrum der Dunkelspeere. Ihre Geschichte erklärt, warum der Stamm der Horde treu blieb, ohne in ihr aufzugehen. Wer die Inseln beherrschte, bestimmte nicht nur über Land, sondern darüber, ob die Dunkelspeere als eigenes Volk weiterleben konnten.