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Die Sieben
Bosse

Die Sieben

Die Sieben waren mächtige Dunkeleisenzwerge, die Sorcererthane Thaurissan bei der verhängnisvollen Beschwörung Ragnaros' halfen. Sie starben im Ritual, verdammten ihr Volk zur Knechtschaft und blieben als Geister in der Beschwörergruft gebunden, wo sie noch dem Feuerfürsten und jedem neuen Herrscher dienten.

Der Weg nach Schwarzfelstiefen

Die Schwarzfelstiefen bilden das Herz der Schattenseite, jener gewaltigen Stadt, die der Dunkeleisenklan tief im Schwarzfels errichtete. Nach der Beschwörung Ragnaros' lebten die Zwerge zwischen eigener Krone und dem Zwang des Feuerfürsten. Gefängnisse, Arena, Manufaktur, Schenke, Gruft und imperialer Sitz lagen nicht wie getrennte Verliese nebeneinander, sondern wie Organe eines Reiches: Jeder Raum hielt die Herrschaft Dagrans am Leben und zeigte zugleich, welchen Preis sein Volk für Macht, Stolz und die Hoffnung auf Freiheit bezahlte. In Die Sieben erhält ein eigener Teil dieser Geschichte Gestalt.

Während des Kriegs der Drei Hämmer suchte Sorcererthane Thaurissan nach einer Macht, die seine Niederlage in Sieg verwandeln konnte. Sieben seiner mächtigsten Verbündeten standen ihm dabei zur Seite. Anger'rel, Doom'rel, Dope'rel, Gloom'rel, Hate'rel, Seeth'rel und Vile'rel vereinten Wissen und Zauberkraft in einem Ritual, dessen Reichweite sie nicht beherrschten.

Die Beschwörung des Feuerfürsten

Statt eines lenkbaren Verbündeten rissen sie Ragnaros nach Azeroth. Der Feuerfürst brach mit solcher Gewalt hervor, dass der Rotkamm entstand, Landschaften verbrannten und die Dunkeleisenzwerge nicht gerettet, sondern versklavt wurden. Auch die Sieben starben bei der Beschwörung. Ihr Versuch, Herrschaft zu gewinnen, nahm ihnen Körper und ihrem ganzen Volk die Freiheit.

Die Sieben blieben in der Beschwörergruft. Obwohl ihr Ritual den Klan verdammt hatte, wirkten sie, als betrachteten sie Ragnaros' Kommen weiterhin als Segen. Vielleicht war dies Überzeugung, vielleicht jahrhundertelange Knechtschaft, vielleicht die Unfähigkeit, die eigene größte Tat als Fehler anzunehmen. Die Quellen geben keine sichere Antwort. Sichtbar blieb ihr Dienst für den elementaren Meister und den jeweils herrschenden Dunkeleisenkönig.

Gloom'rels dunkles Eisen

Nicht jede Begegnung begann sofort mit Gewalt. Gloom'rel konnte Bergleuten das Schmelzen von Dunkeleisen lehren, wenn sie dem Spektralkelch Gold, Echtsilber und Sternrubine darbrachten. So bewahrte einer der verfluchten Geister handwerkliches Wissen, das für die stärksten Erzeugnisse des Klans entscheidend war. Selbst nach dem Tod blieb die Schuld der Sieben mit einer Fähigkeit verflochten, auf die ihr Volk stolz sein konnte.

Wer Doom'rel herausforderte, rief nicht einen einzelnen Geist zum Duell. Die Sieben traten nacheinander hervor. Zorn, Schatten, Klingen, Frost und Heilung wechselten, bis Doom'rel als letzter den Kampf schloss. Die Reihenfolge machte aus der Gruft eine Prüfung durch sieben verschiedene Formen derselben alten Macht. Jeder Gefallene war zugleich Ahne, Wächter und Mitverursacher des Fluchs über dem Berg.

Die Truhe hinter dem letzten Geist

Nach dem Fall aller Sieben erschien ihre Truhe, und der Weg durch die Gruft öffnete sich. Die Belohnung lag dort, wo jahrhundertelange Geisterwache endete. Für Eindringlinge war dies Beute; für die Chronik bleibt es ein bitteres Bild. Die Ahnen eines Volkes bewahrten Schätze, während ihre größte Hinterlassenschaft die Knechtschaft eben dieses Volkes war.

Jeder Geist besaß eigene Fähigkeiten und einen eigenen Namen, doch ihre historische Bedeutung lässt sich nicht trennen. Sie standen gemeinsam beim Ritual, starben gemeinsam und dienten danach derselben Ordnung. Die Sieben sind deshalb kein Sammelbegriff aus Bequemlichkeit. Sie sind die Form, in der eine gemeinsame Entscheidung sieben einzelne Leben und Generationen nach ihnen band.