Der Stolz Todesschwinges
Die Zwielichtdrachen waren aus Experimenten mit Dracheneiern, Netherenergie und der Macht der Leere hervorgegangen. Ultraxion galt Todesschwinge als ihr höchster Erfolg. Er hatte ein kurzes Leben, verbrachte es jedoch damit, die Essenz gefangener Netherdrachen aufzunehmen. Sein Leib wurde dadurch so instabil, dass er eher einer Verdichtung dunkler Energie als einem natürlichen Drachen glich.
Ultraxions Macht war zugleich ein Zeichen seiner Unvollkommenheit. Er war zu gewaltig und zu instabil, um auf dem Tempel der Wyrmruhe zu landen. Während er neben der Spitze schwebte, zog er seine Gegner in die Zwielichtwelt. Dort galten andere Regeln, und nur bewusster Widerstand konnte verhindern, dass ein Lebender zwischen den Ebenen ausgelöscht wurde.
Der Angriff auf die Aspekte
Todesschwinge schickte Ultraxion, um Alexstrasza, Ysera, Nozdormu und Kalecgos zu vernichten, bevor sie die Drachenseele einsetzen konnten. Die Aspekte gaben einen Teil ihrer Kraft an die Verteidiger weiter. Der Kampf war deshalb keine zufällige Begegnung, sondern ein Ringen um die einzige Waffe, die Todesschwinges gepanzerten Leib noch erreichen konnte.
Je länger Ultraxion kämpfte, desto schneller brach Energie aus ihm hervor. Er drohte schließlich in einer Zwielichteruption alles in seiner Nähe zu vernichten. Todesschwinges Meisterwerk konnte den Sieg also nicht geduldig abwarten. Es musste seine Gegner rasch zerstören, bevor die eigene überladene Existenz zum unkontrollierten Ende führte.
Die Grenze erzwungener Vollkommenheit
Ultraxion war loyal und furchtbar mächtig, doch er besaß kein Leben außerhalb seines Zwecks. Die Essenzen anderer Drachen waren in ihn gepresst worden, bis sein eigener Körper kaum Bestand hatte. Sein Fall am Wyrmruhtempel bewahrte die Aspekte und legte den Weg zur Drachenseele frei. Zugleich widerlegte er Todesschwinges Vorstellung, aus geraubter Macht einen vollkommenen neuen Schwarm schaffen zu können.