Die Hauptstadt von Azj-Kahet
Die Stadt der Fäden ist die Hauptstadt des Neruberreichs von Azj-Kahet. Sie erstreckt sich über den südwestlichen Teil des Landes, fällt in die Tiefe ab und wurde im Lauf der Zeit immer wieder auf sich selbst gebaut. Das Ergebnis ist eine weite, verfallende Stadt, deren Wege, Märkte und Hallen übereinanderliegen wie die Schichten eines alten Netzes.
In dieser Stadt liegt das Transformatorium, einst eine geheiligte Halle nerubischer Entwicklung. Unter Ansureks Herrschaft wurde daraus ein Ort, an dem als „würdig“ bezeichnete Neruber in mächtige Aufgestiegene verwandelt werden. Die Bezeichnung ist wichtig: Nicht jeder erhält diesen Aufstieg, und die Auswahl selbst wird zu einem Instrument der Herrschaft.
Das Transformatorium
Der Wesir und die Weberin wollen den Vorgang aufhalten, bevor er ganz Azj-Kahet erfasst. Ihr Ziel ist nicht die Zerstörung der Stadt, sondern das Ende eines Prozesses, der aus einer früheren Tradition der Entwicklung eine Fabrik für Ansureks neue Ordnung gemacht hat.
Im Inneren treffen die Angreifer auf Orator Krix’vizk, der die Gabe der Königin preist, und auf die Große Verbinderin Izo. Izo verbindet ihre eigene Suche nach Innovation mit Ansureks Durst nach Aufstieg. Der Widerstand gegen das Transformatorium richtet sich deshalb nicht gegen eine einzelne seltsame Maschine, sondern gegen ein System, das Rang, Körper und Zukunft der Neruber nach dem Willen des Palastes neu ordnen will.
Ein Riss im Netz
Der Kampf im Transformatorium beweist nicht, dass die Stadt der Fäden danach geheilt wäre. Sie bleibt Ansureks Hauptstadt und ein Ort tiefer Konflikte. Doch der Prozess, der aus den Hallen heraus immer mehr Aufgestiegene hervorbringen sollte, wird unterbrochen. Für Weberin und Wesir ist das ein notwendiger Schritt, damit die Zukunft Azj-Kahets nicht vollständig von Ansureks Versprechen bestimmt wird.