Terokks Zuflucht
Terokk war einst Herrscher der Arakkoa in den Spitzen von Arak. Als seine Gegner ihn stürzten und in die verfluchten Becken von Sethekk warfen, verlor er seine Flügel und seine frühere Gestalt. Anstatt dort zu sterben, sammelte er andere Verbannte um sich. Gemeinsam verließen sie die Spitzen und suchten im Norden eine neue Heimat.
In den Wäldern des alten Talador gründeten sie Skettis. Die Stadt entstand auf älteren Apexisruinen und wurde durch Terokk, den Rabengott Anzu und die Krallenpriester vor Feinden verborgen. Für flugunfähige Arakkoa war sie eine Zuflucht vor einer Gesellschaft, die sie als gebrochene Wesen ausgestoßen hatte.
Glaube nach dem Verschwinden Terokks
Terokk verschwand, doch die Erinnerung an ihn blieb mächtig. Einige Arakkoa warteten auf seine Rückkehr, andere folgten neuen Auslegungen ihres Glaubens. Aus Schutz wurde Absonderung, und aus Verehrung entstand in Teilen der Stadt ein Kult, der Terokks Namen für Gewalt und Herrschaft benutzte.
Auch der Einfluss Anzus und die Traditionen von Sethekk wirkten weiter. Dadurch war Skettis nie nur eine Stadt. Sie war das Zentrum eines Volkes, das seine alte Ordnung verloren hatte und nun darum stritt, ob Erlösung in Terokks Rückkehr, in den alten Göttern oder in einem eigenen Neubeginn lag.
Die Rückkehr eines gebrochenen Königs
Als Terokks Geist erneut Macht gewann, bedrohte er jene Stadt, die einst seine Zuflucht gewesen war. Die Sha'tari Himmelswache griff ein, weil Skettis und die umliegenden Wälder unter dem Kult und seinen Beschwörungen litten. Terokk wurde schließlich gestellt, doch sein Fall löste die inneren Widersprüche der Arakkoa nicht vollständig.
Skettis bewahrte die Erinnerung an Verbannung und Überleben. Die Stadt zeigt, warum Terokk für die Arakkoa zugleich Befreier, König und gefährlicher Schatten sein konnte. Jene, die von den Höhen verstoßen worden waren, fanden hier eine Heimat; doch ihre Dankbarkeit machte es später schwer, zwischen dem Mann, der sie gerettet hatte, und dem Kult um seinen Namen zu unterscheiden.