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Rat der Ältesten
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Rat der Ältesten

Der Rat der Ältesten vereint Frostkönig Malakk, Kazra'jin, Sul den Sandkriecher und Hohepriesterin Mar'li: Vertreter der Drakkari, Amani, Farraki und Gurubashi. Gara'jals Geist verstärkt ihre Verteidigung für das neue Zandalari-Reich.

Vier Stämme, ein Versprechen

Der Rat der Ältesten versammelt vier Anführer, die aus lange verfeindeten Trolltraditionen kommen. Frostkönig Malakk vertritt die Drakkari, Kazra'jin die Amani, Sul den Sandkriecher die Farraki und Hohepriesterin Mar'li die Gurubashi. Gerade Mar'li ist keine zandalariische Hohepriesterin: Sie steht für den Gurubashi-Zweig des Bündnisses.

Die Geschichte dieser Stämme ist von Konflikten, Brüchen und Gegensätzen geprägt. Das Versprechen der Zandalari lautet deshalb nicht, dass die Unterschiede verschwinden würden. Es bietet ihnen ein neues, scheinbar unaufhaltsames Reich, in dem sie ihre Kräfte unter einem gemeinsamen Feldzug vereinen sollen.

Gara'jals unsichtbare Hand

Im Rat ist auch Gara'jal der Geisterbinder gegenwärtig, obwohl sein Körper in den Mogu'shangewölben bereits besiegt wurde. Sein Geist springt zwischen den vier Anführern und verleiht dem jeweils Besessenen zusätzliche Macht. So wird aus einer Allianz nicht nur ein gemeinsamer Kampf, sondern ein Netz aus Geistmagie, in dem niemand allein bleibt.

Diese Besessenheit ist kein Ersatz für die politischen Gründe des Bündnisses. Sie ist dessen kriegerische Zuspitzung. Wo die Zandalari durch ihr Versprechen zusammenführen, macht Gara'jal die Einheit im Kampf unmittelbar und bedrohlich. Seine Macht zwingt die unterschiedlichen Stile der vier Vertreter in einen gemeinsamen Rhythmus.

Die Grenze der neuen Einheit

Der Rat bewacht den Weg in den Donnerthron und zeigt damit den Höhepunkt des zandalariischen Plans: Drakkari, Amani, Farraki und Gurubashi stehen nicht mehr getrennt an den Rändern der Welt, sondern vor Lei Shens Festung. Doch ihre Einheit ruht auf einem Anspruch, der ihnen von den Zandalari und dem wiedererweckten Kaiser vorgegeben wird.

Als der Rat fällt, verschwindet nicht die Geschichte der vier Völker. Zerbrochen wird vielmehr die Vorstellung, dass ein einziges neues Imperium alle alten Spannungen in Eroberung verwandeln könne. Der Weg in die Tiefen des Donnerthrons führt weiter, aber der große Aufmarsch der Trollstämme hat seine führenden Stimmen verloren.