Ehre und StärkeBlackmoore
Oryphrion
Bosse

Oryphrion

Oryphrion war der Dunkle Koloss in Devos' Vorhut. Mit animaangetriebener Artillerie beherrschte der Zenturio die Invasion der Spitzen und verteidigte den Born der Macht, bis der eigene gewaltige Verbrauch ihn zwang, inmitten der Schlacht neue Energie einzusammeln.

Der Weg nach Spitzen des Aufstiegs

Die Spitzen des Aufstiegs führten zum Sitz der Archon und verkörperten den höchsten Anspruch des kyrianischen Pfades. Devos' Verschmähte nahmen diesen Ort nicht nur militärisch ein. Sie wollten beweisen, dass die alte Ordnung ihre eigene Höhe nicht mehr verdiente. Zwischen den unteren Plattformen und dem Gipfel standen eine frisch erhobene Fliegerin, eine verdrehte Mutprobe und eine Animaartillerie, bevor Devos selbst das Urteil über den Pfad erzwingen wollte. In Oryphrion nahm ein eigener Teil dieser Geschichte Gestalt an.

Oryphrion gehörte zur Vorhut, die Devos bis zum Sitz der Archon führte. Wo Kin-Tara den Himmel und Ventunax die engen Plattformen beherrschten, lieferte der Dunkle Koloss die schwere Feuerkraft. Seine Aufgabe war nicht subtil. Er sollte Widerstand zerschlagen, Wege für die Verschmähten öffnen und jeden Gegenangriff unter so viel Anima begraben, dass keine geordnete Verteidigung entstand.

Ein Zenturio für den Krieg

Kyrianische Zenturionen waren Konstrukte aus Metall, Anima und klarer Funktion. Oryphrions gewaltiger Leib trug Geschütze, deren Reichweite eine ganze Plattform zum Ziel machen konnte. Die Verschmähten mussten ihm weder Zweifel noch Zorn einreden. Sie gaben der vorhandenen Macht eine Richtung. Der Koloss wurde damit zum sichtbaren Unterschied zwischen einer Rebellion aus Fragen und einem Feldzug, der längst Eroberungsmaschinen brauchte.

Vor dem Sitz der Archon bewachte Oryphrion eine bedeutende Animaquelle. Der Ort speiste Bastions Ordnung, konnte aber ebenso seine Artillerie erneuern. Wer den Born kontrollierte, bestimmte daher nicht nur einen Weg nach oben. Er entschied, welche Seite die knappe Energie der Dürre in Bewegung, Schutz und Zerstörung verwandeln durfte.

Oryphrion markierte Bereiche, zog Kraft zusammen und ließ Geschosse mit überwältigender Wucht einschlagen. Seine Feuerlinien zwangen Menschen auseinander, während weitere Angriffe den Raum mit Energie füllten. Anima erschien nicht mehr als sanftes Leuchten aufsteigender Seelen. Sie wurde Munition, berechnet nach Reichweite, Dichte und dem Schaden, den ein einziger Vorrat erzeugen konnte.

Der gewaltige Verbrauch

Eine solche Macht war nicht kostenlos. Oryphrion leerte seine Reserven und geriet in einen erschöpften Zustand. Dann sammelten sich Animafragmente, die zu ihm zurückkehren und den Koloss neu aufladen wollten. Die Schlundgänger mussten diese Energie abfangen und ihre gefährliche Entladung tragen. Der größte Verteidiger der Spitzen offenbarte dadurch seine Abhängigkeit: Ohne ständigen Zufluss wurde selbst Metall von dieser Größe langsam und verwundbar.

Die Gruppe überstand die Artillerie, nutzte Oryphrions Erschöpfung und verhinderte seine vollständige Wiederaufladung. Mit seinem Fall verlor Devos die letzte große Maschine vor dem Gipfel. Der Born blieb zurück, nicht als Beute der Eindringlinge, sondern als Teil Bastions, dessen Kraft nicht länger gegen die eigene Archon gerichtet wurde.

Vor dem Sitz der Archon

Hinter Oryphrion wartete Devos selbst. Der Weg hatte gezeigt, wie weit ihr berechtigter Zweifel bereits in militärische Herrschaft übergegangen war. Eine Frau, die das blinde Vertrauen des Pfades angeklagt hatte, ließ nun Konstrukte ohne eigenen Zweifel für sich kämpfen. Oryphrions stummer Gehorsam war daher mehr als eine Waffe. Er war der Widerspruch, vor dem Devos am Ende ihres Aufstiegs stehen musste.