Ehre und StärkeBlackmoore
Nexusprinz Shaffar
Bosse

Nexusprinz Shaffar

Nexusprinz Shaffar setzte ein beträchtliches Vermögen und eine ganze Astralenarmee ein, um die Managruft auszubeuten. Er wollte ihre Schätze vor dem Konsortium finden und die Geheimnisse Auchindouns um jeden Preis an sich bringen. Seine Gier machte aus einer heiligen Grabstätte einen Markt, in dem selbst Leerenfürsten und Tote nur noch Werte einer Rechnung waren.

Der Weg nach Managruft

Die Managruft war ein aufgebrochener Flügel der draenischen Totenstadt Auchindoun. Nachdem Murmurs Ankunft das Heiligtum zerrissen hatte, behandelten Nexusprinz Shaffar und seine Astralen die Gräber als Lager aus Reichtum und arkaner Energie. Zwischen gebundenen Leerenwesen, erwachten Kolossen und Illidans zweifelhaften Geschenken wurde Erinnerung dort zur Ware. In Nexusprinz Shaffar erhält ein eigener Teil dieser Geschichte Gestalt.

Astrale trugen ihre Körper in Binden und ihre Macht in Handel, Energie und Verträgen. Shaffars Titel bezeichnete daher kein gewöhnliches Land mit Grenzen. Sein Reich bestand aus Gefolgsleuten, Kapital und dem Zugang zu Dingen, die andere noch nicht verkaufen konnten. Die zerrissene Managruft erschien ihm als Gelegenheit, diesen Einfluss zu vergrößern.

Das Vermögen zieht in die Gruft

Shaffar gab ungeheure Summen aus, um eine Armee nach Auchindoun zu bewegen. Wachen, Ausrüstung und magische Bindungen sollten Konkurrenten fernhalten. Seine Gier war damit nicht die spontane Hand eines Diebes, sondern ein organisiertes Unternehmen. Er investierte in die Plünderung, weil er erwartete, dass die Toten einer fremden Kultur mehr zurückzahlten, als ihre Lebenden je verlangt hätten.

Auch Nexusprinz Haramad und das Konsortium interessierten sich für die Managruft. Shaffar behandelte andere Astrale jedoch nicht als Partner, sondern als Rivalen, denen jeder Fund entzogen werden musste. Der Konflikt zeigte eine Gesellschaft, deren Händler selbst vor dem Erbe einer vernichteten Welt gegeneinander rechneten. Gemeinsamer Verlust schuf keine gemeinsame Grenze für Gier.

Pandemonius bewachte die äußeren Hallen, Yor lag als zweifelhaftes Geschenk in Stasis, und arkanes Wissen wurde aus jeder Kammer gezogen. Shaffars Größe bestand darin, gefährliche Kräfte nebeneinander halten zu können. Seine Schwäche war der Glaube, Bindung bedeute Besitz. Jeder Diener war nur so lange Teil seiner Rechnung, wie kein Siegel brach.

Leuchtfeuer im Grab

Im Kampf rief Shaffar Astralenleuchtfeuer, die sich zu neuen Gegnern formten, und sprang mit Magie durch die Kammer. Selbst allein vervielfachte er seine Präsenz. Das passte zu einem Prinzen, der selten mit eigener Hand grub: Kapital, Diener und beschworene Energie sollten den Raum für ihn beherrschen, während er den Anspruch auf jeden Gewinn behielt.

Shaffar hatte geschworen, die Geheimnisse der Managruft zu finden oder bei dem Versuch zu sterben. Am Ende erfüllte er den zweiten Teil seines Versprechens. Sein Tod gab den geplünderten Gräbern nicht alle Reliquien zurück, aber er beendete die Vorstellung, sein Einsatz verwandle fremde Erinnerung in rechtmäßiges Eigentum. Die Gruft blieb beschädigt; wenigstens war sie nicht länger sein Geschäft.