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Managruft
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Managruft

Die Managruft ist ein geplünderter Flügel der draenischen Totenstadt Auchindoun. Nexusprinz Shaffar und seine Astralen durchsuchten die Gräber nach Reichtum und arkaner Macht. Dabei banden sie Wesen wie Pandemonius, um selbst im Herzen der alten Grabstätte weiter nach ihren Geheimnissen zu graben.

Gräber unter Auchindoun

Auchindoun war die heilige Totenstadt der Draenei. Generationen wurden in ihren Hallen bestattet, und Seelenpriester wachten über Erinnerungen, Reliquien und den Übergang der Verstorbenen. Als eine gewaltige Explosion die Stadt zerriss, blieben mehrere getrennte Flügel zurück. Die Managruft war einer davon.

In den beschädigten Gängen lagen nicht nur Leichname. Draenische Artefakte und gespeicherte Energien lockten Plünderer an. Aus einem Ort des Gedenkens wurde ein umkämpftes Grab, in dem Fremde nach Reichtum suchten.

Das Konsortium und Nexusprinz Shaffar

Die Astralen des Konsortiums traten zunächst wie Händler und Schatzsucher auf. Ihr Rivale Nexusprinz Shaffar beanspruchte die Gruft jedoch für sich. Er sammelte Manakräfte, stellte Wachen auf und behandelte die Hinterlassenschaften der Draenei als Rohstoff.

Shaffars Vorgehen war für die Astralen nicht ungewöhnlich, aber besonders rücksichtslos. Wo die Draenei ihre Toten bewahrt hatten, sah er Energie und Handelswert. Der Konflikt um die Managruft war daher zugleich ein Kampf um Besitz und um die Frage, ob eine zerstörte Kultur noch Anspruch auf ihre Gräber behält.

Pandemonius und Tavarok

In den Hallen befand sich Pandemonius, ein Wesen aus dem Wirbelnden Nether, das wie ein Sturm aus Schatten und Energie wirkte. Auch Tavarok, ein gewaltiger Koloss, bewachte die tieferen Kammern. Ob Shaffar diese Mächte vollständig beherrschte, war weniger wichtig als die Tatsache, dass seine Plünderung sie in Bewegung gesetzt hatte.

Die Gruft wurde damit für jeden gefährlich, nicht nur für die Draenei. Wer versiegelte Orte öffnet, um ihre Kraft zu verkaufen, erbt auch die Gefahren, die dort eingeschlossen waren.

Ein heiliger Ort wird Ware

Shaffars Niederlage beendete seine Herrschaft über die Managruft, heilte Auchindoun aber nicht. Die Totenstadt blieb zerrissen und ihre Schätze blieben begehrt. Der Ort erinnert daran, dass Zerstörung lange nach der eigentlichen Katastrophe weiterwirkt: Sobald Wächter fehlen, kommen jene, die in einer fremden Vergangenheit nur noch verwertbare Reste sehen.