Der Weg nach Burg Schattenfang
Burg Schattenfang war einst der Sitz Baron Silberleins. Während des Dritten Krieges ließ Genn Graumähne den Magier Arugal Worgen gegen die Geißel beschwören. Die Wesen entzogen sich der Kontrolle, fielen über Freund und Feind her und nahmen schließlich die Burg selbst. Arugal überlebte zwischen ihren Mauern und erklärte die Bestien zu seinen Kindern. In Kommandant Grüntal erhält ein eigener Teil dieser Geschichte Gestalt.
Grüntal diente Silberlein als treuer Kommandant. Als die Worgen über die Burg herfielen, endete seine Pflicht nicht mit einem geordneten Rückzug. Er starb bei der Verteidigung des Hauses und seiner Bewohner. Der Tod nahm ihm den Körper, nicht den Befehl, den er sich selbst gegeben hatte.
Die Ratskammer nach dem Fall
Der Geist blieb in der Kammer, in der früher Entscheidungen über Schutz und Verwaltung der Burg gefallen waren. Nun gab es keinen Rat mehr. Grüntal und seine gefallenen Soldaten hielten Wache über leere Plätze. Die militärische Ordnung bestand fort, obwohl das politische Leben, dem sie dienen sollte, längst ausgelöscht war.
Um Silberlein zu rächen, griff Grüntal auf unheilige Macht zurück. Dieser Widerspruch zeigt, wie sehr der Fluch der Burg selbst treue Absichten verdrehte. Der Kommandant wollte den rechtmäßigen Herrn ehren, tat es aber mit Kräften, die kaum von dem Verderben zu trennen waren, das beide getötet hatte.
Wenn der letzte Befehl endet
Mit Grüntal fielen auch die Reste seiner Formation. Niemand konnte ihm noch sagen, dass die Schlacht vorbei war. Seine Niederlage beendete daher weniger einen aktiven Plan als einen Befehl, der über seinen Sinn hinaus weiterlief. Die Ratskammer wurde frei, und ein Soldat musste nicht länger jeden Lebenden für die verspätete Verstärkung seiner Mörder halten.