Ehre und StärkeBlackmoore
K.U.-J.0.
Bosse

K.U.-J.0.

K.U.-J.0. war der mechanische Wachhund von Schrottmeisterin Wendy Ritzelstein. In Mechagons Unterhalde verteidigte er ausrangierte Bauteile gegen Plünderer und Abenteurer. Herabfallende Schrotthaufen boten Schutz vor seinen Flammen, konnten unter derselben Hitze jedoch schmelzen und jeden späteren Zufluchtsort vernichten.

Der Weg nach Operation: Mechagon

Operation: Mechagon führte den Rostbolzenwiderstand aus den Schrotthalden der Insel bis in die verborgene Stadt. König Mechagon wollte mit dem Mechurheber den Fluch des Fleisches von ganz Azeroth tilgen und alles Leben zwangsweise mechanisieren. Zwischen Widerstand und Thronsaal lagen Troggs, Giftmüll, Banden, Unterdrückungsmaschinen und eine Stadt, in der selbst Garten und Wachhund Teil derselben vollkommenen Ordnung sein sollten. In K.U.-J.0. nahm ein eigener Teil dieser Geschichte Gestalt an.

Die Unterhalde nahm Mechagons ausrangierte Teile auf. Für die Stadt waren sie Müll; für Bondos Bande waren sie Ersatzteile, Rohstoff und möglicher Schatz. Schrottmeisterin Wendy Ritzelstein sortierte die ständig wachsenden Haufen. Ihr Wachhund musste nicht entscheiden, wem ein Fundstück moralisch zustand. Er hielt jeden fern, den seine Herrin nicht eingeladen hatte.

Ein Hund aus Metall und Befehl

K.U.-J.0. besaß die Form und einige Verhaltensweisen eines treuen Tieres, aber sein Gehorsam war in Mechanik eingeschrieben. Wendy konnte ihn mit einem kurzen Ruf auf Eindringlinge hetzen. Für sie war er Begleiter, Werkzeug und schützender Freund. Für alle anderen war dieselbe Treue eine Maschine, die keine Beschwichtigung kannte und selbst nach einem Rückzug weiter der letzten Spur folgte.

Wendy ließ neue Haufen in die Unterhalde abwerfen. Beim Aufprall waren sie Gefahr, danach wurden sie zu Schutz. Die Gruppe musste erkennen, wo das nächste Bündel landete, ausweichen und sich zugleich seine Lage merken. In einem Raum voller Abfall entschied nicht die wertvollste Maschine über das Überleben, sondern der richtig platzierte Haufen aus Dingen, die niemand mehr reparieren wollte.

K.U.-J.0. sprang auf gewählte Ziele und ließ beim Aufprall Gewalt durch den Raum laufen. Der Wachhund behandelte die Jagd wie ein Spiel, doch für seine Beute gab es keinen harmlosen Fehltritt. Abstand zu Gefährten und Schrotthaufen musste stimmen, damit sein Sprung weder Menschen zusammen traf noch jene Deckung zerstörte, die kurz darauf gebraucht wurde.

Entlüftete Flammen füllen die Unterhalde

Wenn seine Systeme überhitzten, entließ K.U.-J.0. eine Welle tödlicher Flammen. Nur hinter einem Schrotthaufen ließ sich der direkte Strom überstehen. Die Hitze setzte der Deckung jedoch selbst zu. Ein bereits beschädigter Haufen schmolz und verschwand. Jeder Schutz war deshalb Verbrauchsmaterial, genau wie fast alles in der Unterhalde.

Wendy reagierte auf den Kampf nicht wie eine gleichgültige Aufseherin. K.U.-J.0. bedeutete ihr etwas. Gerade das verlieh der Begegnung eine unangenehme Nähe. Der Widerstand musste einen treuen Wachhund zerstören, weil sein Befehl den Weg versperrte. In Mechagon konnten Beziehungen wirklich sein und trotzdem durch die absolute Ordnung des Königs zu tödlichen Hindernissen werden.

Der Wachhund lässt nur den Garten zurück

K.U.-J.0. brach zusammen, und Wendy sah bereits Wochen der Reparatur vor sich. Der Weg führte weiter zu Hochmaschinist Funkenstrom. Sein metallener Garten war kein Abfallplatz, sondern sorgfältig entworfene Schönheit. Doch auch dieser Ort trug einen zweiten Zweck: Auf einen Schalterdruck wurde Erholung zur Vergeltung und jede scheinbar harmlose Pflanze zur Waffe gegen Eindringlinge.