Der Weg nach Operation: Mechagon
Operation: Mechagon führte den Rostbolzenwiderstand aus den Schrotthalden der Insel bis in die verborgene Stadt. König Mechagon wollte mit dem Mechurheber den Fluch des Fleisches von ganz Azeroth tilgen und alles Leben zwangsweise mechanisieren. Zwischen Widerstand und Thronsaal lagen Troggs, Giftmüll, Banden, Unterdrückungsmaschinen und eine Stadt, in der selbst Garten und Wachhund Teil derselben vollkommenen Ordnung sein sollten. In Prügelpanzer nahm ein eigener Teil dieser Geschichte Gestalt an.
Mechagons beste Mechingenieure bewiesen ihren Rang nicht allein mit Zeichnungen. Sie bauten eigene Kampfpanzer und ließen sie vor Publikum gegeneinander antreten. Jede Maschine trug den Stil ihres Schöpfers: andere Waffen, andere Bewegungen, andere Wege, Metall in Anerkennung zu verwandeln. Die Arena machte technische Leistung zu einem Spektakel, dessen Applaus vom nächsten Zusammenstoß lebte.
Der Platinprügler glänzt und widersteht
Der Platinprügler war als schweres Schaustück gebaut. Seine Verkleidung versprach Wert, seine Panzerung Beständigkeit und seine Angriffe unmittelbare Kraft. Er brauchte keine feine Bewegung, solange der Raum vor ihm klein genug wurde. Jeder Treffer sollte zeigen, dass gutes Metall organischem Körper überlegen war und der teuerste Panzer am Ende auch das letzte Wort behielt.
Gnominator G-800 ergänzte den schwereren Gegner mit einer anderen Form von Maschinengewalt. Sägeblätter und schnelle Bahnen machten die Arena zu einem Muster aus kreuzenden Gefahren. Wo der Platinprügler Raum besetzte, schnitt Gnominator Wege ab. Die beiden waren als Rivalen gebaut, aber ihre unterschiedlichen Eigenschaften passten erschreckend gut zusammen.
Normalerweise sollten die Panzer einander bekämpfen. Gegen Eindringlinge aus Fleisch verschwanden die Regeln des Turniers. Die Maschinen verbanden ihre Anstrengungen, weil König Mechagons Gesellschaft im organischen Leben einen grundsätzlicheren Gegner sah als in jedem metallenen Rivalen. Sport diente nur innerhalb des Systems; gegen alles außerhalb wurde er sofort zur Hinrichtung.
Die Arena verrät jede Angriffsrichtung
Leuchtende Bahnen, anlaufende Motoren und kreisende Waffen kündigten an, wohin der nächste Angriff ging. Die Prügelpanzer waren tödlich, aber nicht heimlich. Ihre Bewegungen gehörten zur Schau. Wer aufmerksam blieb, konnte zwischen den Linien stehen und jene Sekunden nutzen, in denen eine Maschine noch Geschwindigkeit oder Druck aufbaute.
Die Gruppe musste beide Gegner im Blick behalten. Zu starke Konzentration auf einen Panzer ließ den anderen freie Bahn; unentschlossene Verteilung verlängerte die Vorführung, bis immer weniger sichere Fläche blieb. Der Sieg entstand aus derselben Fähigkeit, die gute Ingenieure brauchen: mehrere Systeme zugleich verstehen und den richtigen Eingriff genau dann vornehmen, wenn seine Wirkung am größten ist.
Nach dem Applaus wartet die Unterhalde
Mit dem Stillstand beider Maschinen endete die Vorführung ohne Siegerpodest. Tiefer in der Stadt lag die Unterhalde, Mechagons Lager für ausrangierte Teile. Dort suchte Bondos Bande nach brauchbarer Beute, während Schrottmeisterin Wendy Ritzelstein ihren mechanischen Wachhund K.U.-J.0. losschickte. Die Arena hatte Metall gefeiert; der nächste Raum zeigte, wie schnell selbst gefeiertes Metall zu Müll und neuer Beute wurde.