Der Weg nach Die Hallen der Tapferkeit
Odyn erhob die Hallen der Tapferkeit über Sturmheim, damit die würdigsten Vrykul nach ihrem Tod als Valarjar Azeroth verteidigten. Wer die Aegis von Aggramar als Säule der Schöpfung gewinnen wollte, musste sich den Prüfungen dieser Kriegerwelt stellen. Zugleich eilte Gottkönig Skovald im Auftrag Gul'dans herbei, um das Titanenrelikt für die Brennende Legion zu rauben. In Gottkönig Skovald nahm ein eigener Teil dieser Geschichte Gestalt an.
Gul'dan bot Skovald zwei Wege an, die beide der Legion dienten. Unterwerfung versprach Macht, Ablehnung die Vernichtung seines Volkes. Der Vrykulkönig hätte sich als Opfer dieser Drohung verstehen können. Doch in ihm lebte bereits der Wunsch nach größerer Herrschaft. Das Angebot gab seiner Furcht eine Sprache des Ruhms und ließ Gehorsam wie den Beginn einer eigenen Eroberung erscheinen.
Ein König nennt sich Gott
Skovald herrschte über Vrykul in Sturmheim und trug den Titel Gottkönig. Der Name machte aus politischer Macht einen Anspruch auf höhere Ordnung. Wer ihm widersprach, stellte angeblich nicht nur einen Herrscher, sondern die Bestimmung seines Volkes infrage. Die Legion musste diesen Stolz nicht brechen. Sie lenkte ihn auf ein Ziel, das Gul'dans größerem Plan diente.
Sein Auftrag lautete, die Aegis von Aggramar aus Odyns Hallen zu holen. Das Titanenrelikt war eine der Säulen der Schöpfung und damit entscheidend für den Kampf um die Verheerten Inseln. Skovald stellte sich vor, mit der Aegis werde sein endloser Eroberungszug beginnen. Für Gul'dan war er nur derjenige, der eine bewachte Waffe aus den Händen eines Titanenhüters reißen sollte.
Er kommt nach bestandener Prüfung
Die Anwärter hatten Hymdall, Hyrja und Fenryr überwunden und Odyns Anerkennung beinahe erreicht, als Skovald in die Hallen drang. Er verlangte die Aegis nicht als jemand, der dieselben Prüfungen bestanden hatte, sondern aufgrund seines Titels und seines Auftrags. Darin lag sein grundlegender Irrtum: Er hielt beanspruchte Macht für gleichwertig mit erwiesener Würdigkeit.
Skovald überzog den Boden mit Teufelsfeuer und entfesselte schließlich Ragnarök, einen Angriff, dem bloße Widerstandskraft nicht genügte. Nur die Aegis selbst konnte Schutz bieten. Der Kampf wurde zum Ringen darum, wer das Relikt im entscheidenden Augenblick führte. Ausgerechnet die Waffe, die Skovald für die Legion rauben wollte, bewahrte seine Gegner vor seiner größten Zerstörung.
Der versprochene Feldzug endet vor Odyn
Skovald fiel, bevor seine angeblich endlose Eroberung begonnen hatte. Die Legion verlor ihren Vrykulbeauftragten und erhielt die Aegis nicht. Sein Volk war dadurch nicht automatisch von allen Folgen seines Bundes befreit, doch der Gottkönig konnte es nicht länger als Preis für persönlichen Ruhm einsetzen. Die Aegis blieb bei jenen, die ihre Verantwortung vor Odyn bewiesen hatten.