Ehre und StärkeBlackmoore
General Pa'valak
Bosse

General Pa'valak

Pa'valak war ein pragmatischer General, für den Sieg die einzige Ehre darstellte. Er unterschied nicht zwischen eigener Stärke und der Masse seiner Mantidenarmee. Wenn seine Klinge nicht genügte, rief er Soldaten, Luftangriffe und Sprengstoff; wenn Diener versagten, verlangte er von ihnen keine Erklärung, sondern den nächsten Angriff.

Der Weg nach Belagerung des Niuzaotempels

Der Niuzaotempel lag auf einer Insel und war dem Schwarzen Ochsen geweiht, dem Sinnbild standhafter Tapferkeit. Die Mantiden umgingen seine natürliche Abwehr, indem sie über Wurzeln, Harz und eine heimtückisch errichtete Brücke einen neuen Angriffsweg schufen. Ihre Belagerung verband alchemistische Vorbereitung, Angriffswellen, Luftbombardements und rivalisierende Befehlshaber, während gefangene Pandaren im Inneren nach einer Gelegenheit zum Gegenschlag suchten. In General Pa'valak nahm ein eigener Teil dieser Geschichte Gestalt an.

Pa'valak fürchtete weder Pandaren noch ihre Verbündeten. Er suchte keinen ritterlichen Vergleich und brauchte keine Geschichte, in der sein eigener Arm jeden Gegner allein bezwang. Für ihn war allein entscheidend, ob der Tempel fiel. Die Macht seiner Armee war seine Macht, und ein erfolgreicher Hinterhalt galt ihm ebenso viel wie ein persönlicher Sieg im offenen Kampf.

Die Klinge weist den Weg

Der General schleuderte sein Schwert auf eine gewählte Stelle und stürmte unmittelbar hinterher. Die Waffe wurde zum Zeichen des nächsten Angriffs, sichtbar und doch gefährlich für jeden, der zu spät reagierte. Pa'valak bewegte sich nicht zufällig über das Feld. Er setzte einen Punkt, zwang Gegner aus ihrer Ordnung und folgte mit der ganzen Wucht seines Körpers.

Wenn er verwundet wurde, schloss Pa'valak sich in ein schützendes Bollwerk ein und rief Verstärkung. Der General betrachtete diese Pause nicht als Rückzug. Während andere für ihn kämpften, blieb sein Wille Mittelpunkt des Angriffs. Soldaten strömten heran, und aus der Luft fielen Belagerungssprengsätze, bis der Hof wie eine verkleinerte Darstellung des gesamten Feldzugs wirkte.

Die Bomben fliegen zurück

Die Sprengsätze der Mantiden brauchten wenige Augenblicke, um sich scharfzustellen. Mutige Verteidiger konnten sie aufnehmen und gegen Pa'valaks Truppen oder sein Bollwerk zurückwerfen. Das Werkzeug der Belagerung wechselte damit die Richtung. Jeder zurückgesandte Sprengsatz zeigte, dass Pragmatismus keine Eigenschaft nur des Generals war; auch seine Gegner konnten vorhandene Mittel ohne falschen Stolz nutzen.

Pa'valak duldete kein Versagen, obwohl seine Strategie gerade darauf beruhte, andere dem Risiko auszusetzen. Soldaten waren für ihn austauschbare Teile des Sieges. Diese Haltung erzeugte Gehorsam, aber keine Hingabe wie in Gekkans kleinem Trupp. Wer wusste, dass jede Niederlage nur Verachtung brachte, kämpfte aus Furcht vor dem eigenen Befehlshaber ebenso sehr wie gegen den Feind.

Der General scheitert an seiner eigenen Rechnung

Pa'valaks Bollwerke wurden gebrochen und seine Sprengsätze gegen ihn gewandt. Am Ende fiel der Mann, der jede verfügbare Kraft als Teil seiner Rechnung betrachtet hatte. Sein letzter Gedanke galt der Kaiserin und dem eigenen Versagen. Die einzige Ehre, die er anerkannt hatte, blieb ihm verwehrt, und keiner der geopferten Soldaten konnte sie ihm nachträglich schenken.