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Gelkisdorf
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Gelkisdorf

Gelkisdorf ist die wichtigste Siedlung des Gelkisklans im Südwesten Desolaces. Die Zentauren leben an einer Schlucht nahe der Straße nach Feralas und führen seit Generationen Krieg gegen ihre Verwandten vom Magramklan.

Die Nachkommen Zaetars

Die Zentauren Desolaces stammen von Zaetar, einem Sohn des Cenarius, und der Erdelementarin Theradras ab. Aus ihren Kindern gingen mehrere Clans hervor. Statt ein gemeinsames Volk zu bilden, bekämpften diese Gruppen einander um Weideland, Wasser und Vorrang.

Die Gelkis siedelten im Südwesten Desolaces. Ihre Hütten lagen ringförmig um eine Schlucht, Brücken verbanden Felsen und Höhlen. Im Inneren residierte der Khan, dessen Stellung nicht nur auf Abstammung, sondern auf der Fähigkeit beruhte, den Clan gegen Rivalen zu führen.

Der Krieg gegen die Magram

Östlich lebten die Magram, mit denen die Gelkis eine erbitterte Feindschaft verband. Überfälle und Vergeltung gehörten zum Alltag beider Dörfer. Fremde Reisende wurden oft danach beurteilt, welchem Clan sie geholfen oder geschadet hatten.

Dieser Krieg war mehr als ein Streit zweier Anführer. Er hielt die Zentauren politisch zersplittert und verhinderte, dass sie gemeinsam auf die Verwüstung ihrer Heimat reagierten. Jeder Erfolg gegen die Magram stärkte kurzfristig die Gelkis, verlängerte aber einen Konflikt, der beide Seiten schwächte.

Ein Dorf an Desolaces großer Straße

Gelkisdorf lag unmittelbar an der Nord-Süd-Straße nach Feralas. Dadurch kreuzten Händler, Krieger und Abenteurer das Gebiet des Clans. Für die Gelkis war die Straße Zugang zu Beute und Einfluss; für Reisende war sie ein gefährlicher Engpass.

Die Siedlung zeigt die Zentauren nicht als namenlose Reiterhorde, sondern als Gemeinschaft mit eigenem Zentrum, Anführer und Territorium. Ihre Gewalt entstand aus einer langen Familiengeschichte, aus knappen Ressourcen und aus einer politischen Ordnung, in der ein Khan seine Stärke ständig beweisen musste.