Über dem Hafen von Orgrimmar
Als die Allianz und Vol’jins Rebellion Orgrimmar belagerten, lag die Verteidigung des Hafens in den Händen der Drachenmalorcs. Ihre Kriegsherrin Zaela hatte sich nach den Ereignissen im Zwielichthochland eng an Garrosh gebunden. Auf Galakras, einem als Nachfahren Galakronds beschriebenen Protodrachen, behielt sie die Schiffe und die Zufahrten zur Stadt aus der Luft im Blick.
Galakras war damit kein beiläufiger Reittier-Gegner. Solange der Protodrache über dem Hafen kreiste, konnten Bodentruppen weder seine Höhe noch Zaelas Stellung erreichen. Die Hafenfront wurde zu einem eigenen Schlachtfeld, an dem die Angreifer erst Wege durch die Verteidigung der Drachenmal und der Kor’kron erzwingen mussten.
Der Weg zu den Belagerungstürmen
Der Kampf drehte sich nicht darum, Galakras im offenen Feld zu jagen. Die vereinten Truppen mussten die Belagerungstürme auf beiden Seiten des Hafens einnehmen und ihre Geschütze wieder nutzbar machen. Erst diese Waffen konnten den Protodrachen treffen und ihm die sichere Höhe nehmen.
Als Galakras fiel, wurde der Himmel über dem Hafen nicht plötzlich friedlich. Zaela und ihre Krieger kämpften weiter; die Belagerung erhielt jedoch den Zugang, den sie für den Vorstoß auf die Stadttore brauchte. Der Sturz des Drachen war deshalb kein Symbol für eine ganze Vergangenheit der Drachenmal, sondern ein präziser Wendepunkt in der Verteidigung Orgrimmars.
Ein Krieg, der auf alte Bündnisse setzte
Die Szene zeigt vor allem, wie Garrosh seine Verteidigung zusammensetzte. Die Drachenmal stellten ihre Flieger und ihre Kriegsherrin, die Kor’kron sicherten die Stadt, und Zaela führte ihren Teil der Front im Namen der Wahren Horde. Galakras wurde in diesem Krieg als Waffe eingesetzt; über Herkunft, Willen oder eine weitergehende Bindung zwischen Drache und Reiterin erzählen die gesicherten Quellen jedoch nicht mehr, als dass Zaela auf ihm ritt und den Hafen verteidigte.