Der Streit bricht in die Prüfung ein
Nach Jaraxxus' Niederlage hätte das Turnier seinen gemeinsamen Zweck wiederfinden können. Stattdessen verschärften Garrosh Höllschrei und Varian Wrynn ihren Streit. Beide misstrauten der anderen Fraktion und wollten die Stärke der eigenen Seite beweisen. So wurden Champions von Horde und Allianz gegeneinander in die Arena geschickt.
Tirion Fordring missbilligte diese Entwicklung. Er hatte das Turnier geschaffen, um eine geeinte Streitmacht auszuwählen. Nun verwendeten die Fraktionsführer dieselbe Arena, um alte Feindschaften fortzusetzen.
Die Champions kämpften nicht wie ein einzelnes Monster. Heiler, Zauberwirker und Nahkämpfer unterstützten einander mit denselben Fähigkeiten, die sie später gegen die Geißel gebraucht hätten. Jede ausgeschaltete Person war ein Verlust für den kommenden Feldzug, unabhängig davon, welches Banner über ihr hing.
Der Lichkönig gewinnt ohne anwesend zu sein
Arthas musste diesen Kampf nicht befehlen. Solange Horde und Allianz einander schwächten, gewann er Zeit und zukünftige Tote. Das Gefecht der Champions machte sichtbar, wie tief der Fraktionskrieg in beiden Seiten saß. Ein gemeinsamer Feind genügte nicht, um Erinnerung, Rache und politischen Ehrgeiz aufzulösen.
Eine Seite setzte sich durch, doch das Ergebnis brachte keinen strategischen Gewinn. Tirions Heer war danach nicht geeinter als zuvor. Die eigentliche Prüfung lag darin, trotz dieser Wunde gemeinsam nach Eiskrone zu ziehen. Der Kampf der Champions blieb als einer der beschämendsten Momente des Turniers zurück.