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Donnermar
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Donnermar

Donnermar ist ein Dorf der Wildhammerzwerge im Schattenhochland. Zwischen Greifenzucht, Braukunst und Clanrivalitäten bewahrt es den Alltag eines Volkes, das während des Kataklysmus gegen Drachenmalorcs und den Schattenhammer um seine Heimat kämpft.

Ein Dorf der Wildhammer

Donnermar liegt im nördlichen Schattenhochland. Häuser aus Holz und Stein verteilen sich auf den Hügeln, Greifenställe stehen nahe den Wegen und kleinere Höfe versorgen die Bewohner. Colin Donnermar führte den örtlichen Clan. Wie viele Wildhammer verließ er sich weniger auf eine ferne Hauptstadt als auf Familie, Nachbarn und die Fähigkeit, das eigene Land zu verteidigen. Greifenzucht und Braukunst waren keine dekorativen Traditionen. Sie gaben dem Dorf Nahrung, Handel und die Reiter, mit denen Botschaften und Krieger durch das unwegsame Hochland gelangten.

Die Wildhammer waren untereinander nicht immer einig. Donnermar und Feuerbart stritten um Ansehen, Grenzen und alte Beleidigungen. Solche Rivalitäten erschwerten jeden Versuch, die Clans unter einer gemeinsamen Führung zu vereinen. Kurdran Wildhammer musste deshalb nicht nur gegen äußere Feinde kämpfen. Er musste Verwandte davon überzeugen, dass ihre Selbstständigkeit nur erhalten blieb, wenn sie angesichts des Schattenhammers zusammenarbeiteten.

Der Drachenmalclan greift an

Während des Kataklysmus erreichte der Krieg Donnermar unmittelbar. Drachenmalorcs überfielen das Dorf, zerstörten Gebäude und bedrohten die Greifen. Für die Bewohner war dies keine neue, abstrakte Feindschaft. Der Drachenmalclan hatte schon früher Grim Batol und Teile des Hochlands besetzt. Sein Name war mit der Vertreibung der Wildhammer und der Versklavung roter Drachen verbunden. Der neue Angriff bestätigte die Furcht, dass alte Ansprüche niemals ganz aufgegeben worden waren.

Die Verteidigung gelang mit Unterstützung der Allianz und anderer Wildhammer. Colin behielt seine Stellung, doch das Dorf trug Schäden davon. Die Schlacht zeigte zugleich, warum die Clanrivalitäten gefährlich geworden waren. Ein einzelnes Dorf konnte einen größeren Krieg nicht allein führen. Donnermar musste Hilfe annehmen, ohne seine eigene Identität aufzugeben.

Alltag nach dem Angriff

Nach der unmittelbaren Gefahr kehrten die Bewohner zu Arbeiten zurück, die während der Kämpfe liegen geblieben waren. Greifen mussten versorgt, Häuser ausgebessert und Vorräte erneuert werden. Bier wurde wieder gebraut, und die örtlichen Streitigkeiten verschwanden nicht einfach. Gerade diese Rückkehr macht Donnermar für die Geschichte des Hochlands wichtig. Große Bündnisse bestanden am Ende aus Dörfern, deren Bewohner weiterleben mussten, nachdem die Armeen abgezogen waren.

Donnermar blieb ein Wildhammerort und wurde nicht zu einer gewöhnlichen Garnison Stormwinds. Die Unterstützung der Allianz stärkte jedoch die Verbindung zwischen den Clans und dem größeren Bündnis. Das Dorf zeigt deshalb die politische Veränderung des Hochlands im Kleinen: Hilfe von außen konnte überlebenswichtig sein, aber sie musste mit einer Kultur vereinbar bleiben, die Freiheit und lokale Verantwortung höher schätzte als eine einheitliche Befehlskette.