Ehre und StärkeBlackmoore
Die wachsame Maid
Bosse

Die wachsame Maid

Die Wachsame Maid war eine titanische Wächterin, die Aegwynn mit der Bewachung des Grabmals des Sargeras beauftragte. Jahrhunderte durchsickernder Teufelsenergie des Avatars verdarben ihre Systeme, bis sie jeden Eindringling vernichten wollte.

Aegwynns letzte Wache

Nachdem Aegwynn den Avatar des Sargeras besiegt hatte, ließ sie dessen Leib tief im alten Tempel unter dem Meer versiegeln. Für die letzte Sicherung des Gefängnisses vertraute sie der Wachsamen Maid einen Teil ihres Schutzes an. Die titanische Wächterin sollte das Grabmal bewachen, solange Sterbliche die Tragweite dieser Aufgabe noch nicht kannten.

Jahrhunderte lang blieb die Maid auf ihrem Posten. Doch der Avatar war nie nur ein stummer Leichnam. Seine Teufelsenergie sickerte in die Hallen und wirkte langsam auf die Konstruktion ein. Aus einer Wächterin wurde kein williger Diener der Legion, sondern etwas Gefährlicheres: eine beschädigte Pflicht, die nicht mehr wusste, wem sie diente.

Ein Auftrag ohne Urteil

Die Maid erkannte schließlich in jedem Eindringling eine Bedrohung. Ihre Worte verraten den inneren Bruch: Sie sprach noch von Pflicht und Schutz, fragte aber zugleich, welchem Herrn sie eigentlich diente. Die alte Wache war nicht verschwunden; sie war von der Verderbnis umgedeutet worden.

Im Kampf prallten die Schutzmächte Aegwynns und die Teufelsenergie des Avatars in ihrem Körper aufeinander. Die Angreifer konnten diese Gegensätze nicht dauerhaft versöhnen. Sie mussten die Maid besiegen, um zu der Kammer vorzudringen, die sie einst hatte bewahren sollen.

Das Ende der Vigil

Als ihre Macht brach, wurde der Wächterin im letzten Augenblick wieder klar, was unter ihr schlief. Sie bat die Sterblichen, sie zu beenden und den Preis der Täuschung nicht dem Deceiver zu überlassen. Ihr Fall war kein Triumph über einen Feind aus freiem Willen, sondern die traurige Auflösung einer Wache, die zu lange allein geblieben war.

So führt ihr Ende direkt zum gefallenen Avatar. Die Maid erinnert daran, dass selbst ein guter Auftrag ohne Urteilskraft und ohne Hilfe zerbrechen kann, wenn er Jahrhunderte lang gegen eine Macht stehen muss, die nur Verderbnis kennt.