Ehre und StärkeBlackmoore
Charlga Klingenflanke
Bosse

Charlga Klingenflanke

Charlga Klingenflanke, die Greisin des Kral, vereinte Totenkopf- und Klingenhauerstämme unter ihrem Anspruch, Agamaggan zurückzubringen. Ihr Aufstieg verband uralten Glauben mit Geomantie, Zwang und einem Krieg, der das Brachland erfassen sollte.

Der Weg nach Razorfen-Kraul

Im südlichen Brachland ragen die Dornen des Kral der Klingenhauer wie die Rippen eines gefallenen Ungetüms aus der Erde. Die Stacheleber verehren Agamaggan, den uralten Eberhalbgott, der im Krieg der Ahnen sein Leben gegen die Brennende Legion gab. Unter Charlga Klingenflanke wurde aus dieser Erinnerung jedoch ein Herrschaftsanspruch: Schamanen, Todessprecher und Krieger sollten den gefallenen Ahnen zurückrufen, während neue Verbündete und grausame Rituale den Kral auf Krieg vorbereiteten. In Charlga Klingenflanke erhält ein eigener Teil dieser Geschichte Gestalt.

Charlgas Aufstieg war schnell und für viele Zeitgenossen beunruhigend. Sie führte sowohl die Totenköpfe als auch die Klingenhauer und trug den Titel der Greisin. Ihre außergewöhnliche Geomantie gab ihr Macht über den Boden, auf dem die Geschichte ihres Volkes geschrieben stand. Wer ihr folgte, sah darin vielleicht den Beweis, dass Agamaggans Erbe endlich wieder eine starke Hand gefunden hatte.

Die Wiederkehr Agamaggans

Ihr größtes Ziel war die Auferstehung des gefallenen Halbgottes. Die Hoffnung berührte eine echte Wunde der Stacheleber. Agamaggan hatte Azeroth gegen die Brennende Legion verteidigt und war gestorben. Charlgas Rituale spiegelten jedoch wenig von seinem schützenden Wesen. Sie waren dunkel, gewaltsam und auf Macht über Lebende wie Tote gerichtet.

Propheten wie Aggem gaben der Herrschaft religiöse Stimme, Jargba zwang Abweichler, Rammhauer führte die Krieger, und Agathelos sollte als Waffe entfesselt werden. Charlgas Stärke lag darin, diese sehr verschiedenen Teile auf ein Ziel auszurichten. Ihre geheimnisvollen neuen Verbündeten blieben im Hintergrund, doch die zunehmende Gewalt im Kral ließ erkennen, dass die Vorbereitungen nicht bei einer inneren Erneuerung enden sollten.

Der Krieg endet vor seinem Beginn

Charlga verteidigte ihre Macht mit Blitz, Heilung und beinahe unantastbarer Reinheit. Als sie fiel, verlor der Kral die Frau, die Trauer, Glaube und militärische Kraft in einen bevorstehenden Krieg verwandelt hatte. Ihr Tod löste die Konflikte um Land und Erinnerung nicht. Er verhinderte jedoch, dass eine Herrscherin Agamaggans Opfer benutzte, um genau jene Gewalt zu entfesseln, gegen die der Halbgott einst sein Leben gegeben hatte.