Ehre und StärkeBlackmoore
Anomalus
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Anomalus

Anomalus entstand aus den Rissen, die Malygos' gewaltige Umleitung arkaner Energie durch den Nexus in die Wirklichkeit schlug. Das Elementar geriet außer Kontrolle und bedrohte schließlich selbst den blauen Drachenschwarm, der die gefährlichen Ströme entfesselt hatte.

Der Weg nach Der Nexus

Im Nexus bündelte Malygos die arkanen Ströme Azeroths und führte den Krieg gegen sterbliche Magienutzer. Die gewaltige Umleitung zerriss Wirklichkeit und Lebewesen gleichermaßen. Magierjäger, Elementare und verwandelte Wächter hielten die Kammern, während Keristraszas Gefangenschaft zeigte, dass der blaue Aspekt nicht nur Zauber kontrollieren, sondern selbst den Willen eines anderen Drachen brechen wollte. In Anomalus erhält ein eigener Teil dieser Geschichte Gestalt.

Malygos zog einen gewaltigen Teil von Azeroths arkaner Energie durch den Nexus. Die Ströme gehorchten den neuen Bahnen nicht ohne Folgen. Wirklichkeit riss auf, und durch die Spalten drangen Kräfte, die kein geplanter Wächter und kein geordnetes Ritual waren. Anomalus entstand dort, wo die Menge der Magie ihre Behälter und Berechnungen überforderte.

Ein Wächter, der seine Schöpfer angreift

Zunächst ließ sich die gewaltige Gestalt als Schutz für den Nexus und Keristraszas Gefängnis verstehen. Doch Anomalus gehörte niemandem zuverlässig. Seine Chaosrisse und kleineren Managespenster griffen auch den blauen Drachenschwarm an. Malygos' Ordnung hatte ein Wesen erzeugt, dessen Natur gerade in der Auflösung von Ordnung bestand.

Anomalus öffnete neue Spalten im Raum. Aus ihnen kamen wahnsinnige Managespenster, während arkane Entladungen von Körper zu Körper sprangen. Das Elementar verteilte sich damit über den Saal. Es stand nicht nur an einer Stelle; jeder Riss war eine weitere Wunde, durch die seine chaotische Gegenwart in die Welt drängte.

Unverwundbar hinter dem eigenen Fehler

Wenn Anomalus seine Kraft in einen Riss leitete, schützte die Verbindung seinen Hauptkörper. Wer nur auf das sichtbare Elementar einschlug, erreichte nichts. Zuerst musste die Spalte geschlossen werden, die seine Unverwundbarkeit speiste. Der Kampf zwang seine Gegner, Ursache und Erscheinung zu unterscheiden.

Das Dungeonkompendium beschreibt Anomalus als Kraft, die alles auflösen würde, was sie berührt. Das war keine politische Absicht und keine Rache. Das Wesen folgte dem Zustand, aus dem es geboren war: Grenzen zerreißen, Energie freisetzen, feste Gestalt in Bewegung zurückverwandeln.

Malygos' Krieg verletzt sein eigenes Heiligtum

Mit Anomalus' Fall schloss sich nicht jeder Riss im Nexus. Sein Dasein blieb Beweis gegen die Behauptung, der blaue Aspekt könne Magie vollständig sichern, indem er sie Sterblichen entzog. Noch bevor Malygos' Gegner sein innerstes Heiligtum erreichten, hatte die von ihm erzwungene Umleitung begonnen, den Nexus von innen zu zerlegen.