Der Hammer Urels
Val'anyr wurde dem ersten König der Irdenen, Urel Steinherz, von den Titanen übergeben. Mit dem Hammer sollte er seinen Brüdern Leben geben. Das Relikt ist damit mehr als ein Zeichen königlicher Macht: Es verbindet die Herrschaft Urels direkt mit dem Schöpfungsauftrag der Titanen.
Im ersten Krieg zwischen Irdenen und Eisenzwergen zerbrach Val'anyr. Seine Reste galten lange als verloren. Die genaue Geschichte dieses Konflikts ist nur bruchstückhaft überliefert, doch der Verlust des Hammers blieb Teil der Erinnerung an eine frühe, gewaltsame Spaltung der titanengeschmiedeten Völker.
Wiederherstellung in Ulduar
Jahrtausende später wurden die Fragmente in Ulduar gefunden. Sie konnten erst vereint werden, nachdem sie in Yogg-Sarons flüssigem Saronit neu geschmiedet und nach dem Fall des Alten Gottes geborgen worden waren. Val'anyr kehrte also nicht durch eine einfache Rückbesinnung zurück, sondern ausgerechnet an einem Ort, an dem die titanische Ordnung schwer beschädigt worden war.
Der Hammer bleibt ein Relikt der Schöpfung, dessen Macht spätere Träger verantworten müssen. Seine Geschichte verspricht keine Rückkehr zu einer ungebrochenen Vergangenheit. Sie zeigt, dass ein altes Erbe überdauern kann, ohne die Welt wieder so zu machen, wie sie vor seinem Bruch war.