Wächter des Endlosen Frühlings
Tsulong lebte an der Terrasse des Endlosen Frühlings, einem heiligen Ort, dessen Wasser und Gärten mit der alten Ordnung Pandarias verbunden waren. Gemeinsam mit Lei Shi und den Beschützern bewahrte er den Zugang. Als Wolkenschlangendrache war er kein gezüchtetes Reittier, sondern ein mächtiges, selbstständiges Wesen mit einer langen Bindung an den Ort.
Als Großkaiserin Shek'zeer dem Sha der Angst verfiel, breitete sich dessen Einfluss über das Herz der Angst hinaus aus. Tsulong wurde von der Finsternis erfasst. Das Sha machte aus seiner Pflicht eine Waffe gegen jene, die den heiligen Ort retten wollten. Es konnte seinen Leib lenken, doch die Persönlichkeit des Drachen blieb unter der Verderbnis erreichbar.
Nacht und Tag in einem Wesen
Der Kampf um Tsulong wechselte mit Licht und Dunkelheit. In der Nacht herrschte die verderbte Gestalt, rief Schatten hervor und versuchte, die Eindringlinge zu vernichten. Bei Tageslicht trat Tsulongs eigentlicher Wille stärker hervor. Dann brauchte er Schutz und Heilung, während die Diener des Sha versuchten, seine Befreiung zu verhindern.
Tsulong wurde nicht einfach erschlagen. Seine Verbündeten bekämpften die Verderbnis und stärkten den Drachen, bis er das Sha abschütteln konnte. Darin unterschied sich seine Geschichte von vielen anderen Wächtern, die nach ihrer Korrumpierung nur noch als Feinde wahrgenommen wurden. Tsulongs Verhalten am Tag bewies, dass im besetzten Leib weiterhin jemand um sein Leben kämpfte.
Die Terrasse wird wieder sein Auftrag
Nach seiner Befreiung blieb Tsulong mit der Terrasse und ihren Bewohnern verbunden. Die Erfahrung zeigte jedoch, dass selbst alte Hüter nicht außerhalb der Gefühle standen, aus denen die Sha entstanden. Angst konnte einen Beschützer erreichen und seine Kraft gegen den geschützten Ort wenden. Tsulongs Rettung gab der Terrasse einen Wächter zurück, der diese Gefahr nun aus eigener Erfahrung kannte.