Von der Insel der Riesen
Thok war ein Teufelssaurier von der Insel der Riesen vor Pandarias Küste, einem Ort voller urtümlicher und außergewöhnlich gefährlicher Bestien. Garrosh ließ dort besonders furchterregende Exemplare fangen. Sein Plan war klar: Aus ihnen sollten Kriegsbestien der Wahren Horde werden.
Thok ließ sich diesem Plan nicht fügen. Zahlreiche orcische Bestienmeister fielen bei dem Versuch, ihn zu fangen und einzusperren. Als die Belagerung Orgrimmars den Untergrund erreichte, war der Teufelssaurier zwar in Garroshs Menagerie gefangen, aber nicht zu einem gehorsamen Werkzeug geworden. Seine Gefangenschaft hatte seine Gefahr nicht beendet, sondern in die Stadt verlegt.
Eine Menagerie als Teil des Krieges
Der Raum um Thok war Teil eines größeren Bestiariums. In den Käfigen standen weitere Kreaturen und Bewohner Pandarias, die Garroshs Truppen in den Untergrund gebracht hatten. Das trifft den Kern dieses Abschnitts der Belagerung: Nicht nur Waffen und Artefakte waren zur Beute geworden, sondern auch lebende Wesen.
Im Kampf blieb Thok keine planbare Waffe. Sein Blutdurst richtete sich gegen alles, was ihm nahekam. Die Belagerung zeigte dadurch die Grenze von Garroshs Anspruch, jede Stärke unterwerfen zu können. Ein Teufelssaurier lässt sich einsperren, doch Einsperren ist nicht dasselbe wie Beherrschen.
Der Preis der Unterwerfung
Thoks Geschichte braucht keine erfundene Vorgeschichte, um schwer zu wiegen. Ein Tier wurde aus seiner Heimat geholt, für einen Krieg gefangen und zwischen anderen Gefangenen in einer unterirdischen Anlage gehalten. Dass es sich wehrte, macht es nicht zum Verbündeten der Angreifer. Es macht sichtbar, wie weit Garroshs Krieg bis in die Lebewesen griff, die nie zu ihm gehört hatten.