Ein Lager unter der Stadt
Tief in Garroshs Untergrundbasis lagen die Schätze Pandarias: geplünderte Waffen, Artefakte und Kostbarkeiten der Pandaren, Mogu und Mantid. Für Garrosh waren diese Dinge kein Archiv fremder Geschichte. Sie waren ein Vorrat an Macht, den er im Verlauf seines Feldzugs zusammengetragen und nach Orgrimmar schaffen ließ.
Die Beute wurde von einem rätselhaften Sicherungssystem bewacht, das offenbar titanischen Ursprungs war. Diese Anlage war nicht für Garrosh geschaffen worden; er nutzte sie, um seinen Lagerbestand zu schützen. Als die Angreifer in den Raum eindrangen, wurde aus dem Depot ein Schlachtfeld, auf dem die Lagerung selbst zur Gefahr wurde.
Beute ohne Zusammenhang
Die Mogu, Mantid und Pandaren stehen für sehr verschiedene Geschichten Pandarias. Ihre Gegenstände nebeneinander unter Orgrimmar zu stapeln, machte aus diesem Unterschied keine neue Einheit. Es zeigte nur, wie Garroshs Krieg arbeitete: Was nützlich oder bedrohlich wirkte, wurde genommen, transportiert und für den nächsten Einsatz bereitgehalten.
Gerade deshalb trägt dieser Abschnitt der Belagerung keine einzelne Gegengestalt. Die Gegner sind die freigesetzten Vorräte und ihre Verteidigung. Der Weg weiter in den Untergrund führt nicht an einem Herrscher vorbei, sondern durch die materielle Hinterlassenschaft eines Feldzugs, der Pandaria als Arsenal behandelt hatte.
Ein Vorrat, der den Besitzer überlebte
Mit dem Fall der Sicherung verlor Garrosh keinen Schatz im poetischen Sinn, sondern einen Teil seines militärischen Rückhalts. Die Kisten, Waffen und Maschinen bewiesen nicht, dass er Pandaria verstanden hatte. Sie bewiesen, dass er seine Macht aus Dingen zusammensetzen wollte, deren Herkunft und Folgen für ihn zweitrangig geworden waren.