Der Weg nach Operation: Mechagon
Operation: Mechagon führte den Rostbolzenwiderstand aus den Schrotthalden der Insel bis in die verborgene Stadt. König Mechagon wollte mit dem Mechurheber den Fluch des Fleisches von ganz Azeroth tilgen und alles Leben zwangsweise mechanisieren. Zwischen Widerstand und Thronsaal lagen Troggs, Giftmüll, Banden, Unterdrückungsmaschinen und eine Stadt, in der selbst Garten und Wachhund Teil derselben vollkommenen Ordnung sein sollten. In Fliegende Unterdrückungseinheit JK-8 nahm ein eigener Teil dieser Geschichte Gestalt an.
JK-8 brauchte keinen Piloten, der Mitleid empfinden oder einen Befehl hinterfragen konnte. Die Maschine trug ihre Hauptanweisung in jedem Schaltkreis: Eindringlinge erkennen, verfolgen und auslöschen. Über dem Schrottplatz war sie zugleich Waffe und sichtbare Grenze von König Mechagons Herrschaft. Wer in ihren Schatten trat, hatte nach ihrer Logik bereits das Urteil verdient.
Panzerung schafft unangreifbare Höhe
Solange JK-8 in der Luft blieb, schützte undurchdringliches Metall ihren Kern. Klingen und gewöhnliche Geschosse konnten sie kaum erreichen. Von oben feuerte sie Kanonenschläge auf markierte Flächen und zwang den Widerstand zur ständigen Bewegung. Die Maschine bestimmte Entfernung und Richtung, während ihre Gegner zunächst nur überleben konnten.
Am Boden kämpfte eine Panzersprengereinheit und band die Eindringlinge, während JK-8 kreiste. Schwere Schläge und zusätzliche kleine Schockautomaten machten aus dem Hof ein abgestimmtes Unterdrückungssystem. Der fliegende Jäger musste sich nicht herablassen, solange seine Hilfskräfte jeden Zugang zur Kontrolltechnik besetzten.
JK-8 verband sich regelmäßig mit einer Überladungsstation und bereitete einen Strahl vor, der den gesamten Bereich vernichten sollte. Die Gruppe musste Plattformen erklimmen, während elektrische Hindernisse und patrouillierende Geräte den Weg versperrten. Jeder Höhenmeter war ein Wettlauf gegen eine Maschine, die keinen Zorn und keine Hast kannte, nur eine sinkende Restzeit bis zur Ausführung.
Die Kontrollstation wird gegen ihren Wächter gewendet
Oben ließ sich die Anlage überladen. Der Eingriff unterbrach JK-8s Angriff und zwang die Einheit in einen fehlerhaften Zustand. Für kurze Zeit brach die Sicherheit ihrer Panzerung zusammen. Die Stadt hatte ihren Luftraumjäger mit einer Station verbunden, die ihn stärken sollte; derselbe Anschluss wurde nun zum Weg, ihn überhaupt verwundbar zu machen.
Am Boden nahm JK-8 wesentlich mehr Schaden, doch die Störung hielt nicht ewig. Jeder musste den Augenblick nutzen, bevor die Maschine ihre Systeme neu ordnete und wieder aufstieg. Der Kampf gegen sie war keine stetige Abnutzung. Er bestand aus Vorbereitung, riskantem Aufstieg und einem kurzen gemeinsamen Angriff auf die Lücke, die der Widerstand selbst geschaffen hatte.
Der Himmel über dem Schrottplatz wird frei
Als JK-8 endgültig abstürzte, verlor König Mechagon die Kontrolle über den äußeren Luftraum. Der Weg führte nun in die Stadt und zu einer anderen Vorstellung von Technik. In der Prügelpanzerarena bauten Mechingenieure Maschinen für Wettkampf und Ruhm. Doch auch dort galt: Sobald organische Eindringlinge erschienen, vergaßen die Automaten ihre Rivalität und richteten ihr Metall gemeinsam gegen Fleisch.