Der andere Sohn
Modermiene teilte mit Fauldarm den Ursprung in Professor Seuchenmords Labor, war aber anders gebaut. Sein Körper war weniger ein Speicher für Gas als eine Quelle instabiler Flüssigkeiten. Eiter, Schleim und mutierte Gewebe bewegten sich in ihm, als könnte die Konstruktion jeden Augenblick auseinanderfallen.
Infizierte Gegner erzeugten kleine Schleime, die sich nicht einfach töten ließen. Sie mussten zusammengeführt werden, bis ein großer Schleim entstand, dessen eigene Masse schließlich explodierte. Dadurch zwang Modermiene die Angreifer, mit den Erzeugnissen seines Körpers umzugehen, statt nur auf ihn selbst einzuschlagen.
Professor Seuchenmord beobachtet
Während des Kampfes griff Seuchenmord aus sicherer Entfernung ein und überschwemmte Teile der Halle mit weiterem Schleim. Modermiene war für ihn zugleich Kind, Wächter und laufender Versuch. Selbst als sein Geschöpf kämpfte, sammelte der Professor Erkenntnisse über die Wirkung seiner Stoffe.
Nach dem Tod beider Abscheulichkeiten war Seuchenmords Schutz gebrochen. Die Angreifer konnten in das zentrale Labor vordringen. Modermienes Niederlage war deshalb ein notwendiger Schritt, um nicht nur ein Monster, sondern den Wissenschaftler und die Produktionsstätte hinter ihm zu erreichen.