Der Patriarch der Kernhunde
Magmadar gehörte zu den Kernhunden, gewaltigen zweiköpfigen Bestien aus elementarem Feuer und geschmolzenem Gestein. Im Geschmolzenen Kern galt er als Patriarch seiner Art. Kleinere Kernhunde streiften durch die Tunnel, doch Magmadar überragte sie an Alter, Größe und Macht. Er war kein gezähmtes Haustier im gewöhnlichen Sinn, sondern Teil jener Urgewalt, die Ragnaros aus den Feuerlanden in den Schwarzfels getragen hatte.
Die Kernhunde vermehrten sich in den heißen Kammern und machten jeden gesicherten Weg erneut gefährlich. Magmadar hielt den Bereich zusammen, in dem diese Brut lebte. Sein Feueratem und die Furcht, die von ihm ausging, schützten nicht nur einen Durchgang. Sie bewahrten eine stetige Quelle neuer Bestien für Ragnaros' Armee und machten den Geschmolzenen Kern zu einem Ort, der sich selbst mit Verteidigern versorgte.
Der Feldzug gegen Ragnaros
Nachdem Lucifrons Wachen gefallen waren, musste Magmadar bezwungen werden, damit der Vormarsch nicht von Kernhunden überrannt wurde. Sein Tod nahm Ragnaros einen mächtigen Wächter und schwächte zugleich die Brut, die den äußeren Kern beherrschte. Der Weg führte danach tiefer in das politische und militärische Zentrum des Feuerfürsten, zu Elementaren, Flammenweckern und den Männern, die seine Befehle ausführten.
Magmadar traf keine politischen Entscheidungen und hinterließ keine Reden. Dennoch gehörte er zur Geschichte des Schwarzfels, weil Ragnaros' Herrschaft auch auf solchen Kreaturen beruhte. Der Feuerfürst machte die Umwelt selbst zu seiner Waffe: Hitze, Lava und die darin lebenden Bestien waren nicht bloße Kulisse, sondern ein Teil seines Reiches.