Der Ingenieur der Apokalypse
Nach der Überlieferung entsprang jede Kriegsmaschine der Legion Kin'garoths verdorbenem Geist. Der Antaen war nicht nur ein Handwerker in einer großen Armee. Er dachte Zerstörung als System und verwandelte diesen Gedanken in Anlagen, Konstrukte und Waffen, die an vielen Fronten des Kreuzzugs eingesetzt werden konnten.
Seine Besessenheit ging so weit, dass er den eigenen Körper in die Produktionsmaschine seiner Werkstatt einband. Dadurch sollte die Fertigung niemals innehalten. Wo andere Herrscher Befehle erteilten, machte Kin'garoth sich selbst zu einem Teil der Fabrik, die seine Befehle ausführte.
Die Schmiede von Antorus
In den geheiligten Teufelswerken arbeitete Kin'garoth an einer neuen Superwaffe für den Krieg gegen die Armee des Lichts. Während des Kampfes aktivierte er das Apokalypseprotokoll und fertigte Garothi-Teufelshäscher. Diese Maschinen trugen unterschiedliche Waffen und machten die Werkstatt zu einem Schlachtfeld, auf dem Konstrukteur und Erzeugnisse zugleich bekämpft werden mussten.
Die Begegnung erzählt keine vollständige Geschichte jeder einzelnen Maschine. Sie zeigt den Kern: Kin'garoths Werk war auf Wiederholung angelegt. Eine Niederlage sollte nicht zu Mangel führen, solange die nächste Waffe bereits im selben Moment entstand.
Die Maschine verstummt
Mit Kin'garoths Fall brach diese Fertigung in Antorus zusammen. Bereits geschaffene Kriegsmaschinen verschwanden nicht einfach aus den Welten der Legion. Doch der Ingenieur, der seine eigene Existenz an die endlose Produktion gebunden hatte, konnte keine weitere Zerstörung mehr aus seiner Werkstatt schicken.
Sein Ende erinnert daran, dass der Kampf gegen die Legion nicht nur an ihren Thronen entschieden wurde. Auch die Orte mussten fallen, an denen aus Einfall, Teufelsenergie und kaltem Handwerk immer neue Werkzeuge des Krieges entstanden.