Die Priesterin des Panthers
Arlokk diente einem Pantherloa und trug dessen Eigenschaften in ihre Magie. Heimlichkeit, schnelle Jagd und Angriffe aus dem Schatten bestimmten ihren Tempelbezirk. Sie konnte selbst eine Panthergestalt annehmen und verschwand zwischen ihren Attacken aus dem Blickfeld der Gegner.
Arlokks Panther wählten einzelne Opfer aus und jagten sie durch die Kammer. Die Priesterin machte damit aus einem gemeinsamen Kampf eine Reihe persönlicher Verfolgungen. Wer markiert war, wurde zur Beute eines ganzen Rudels. Diese Jagd spiegelte die Macht ihres Loa deutlicher als jede abstrakte Erklärung.
Im Dienst des Blutgottes
Hakkar hatte auch Arlokks Verbindung zum Panther in seine Rückkehr eingebaut. Ihre Tempelanlage schützte den Blutgott, und die Kraft ihres Loa stärkte ihn. Was einst eine Beziehung zwischen Priesterin, Volk und verehrter Macht gewesen war, diente nun einem Gott, der andere spirituelle Wesen aussaugte.
Mit Arlokks Tod brach ein weiterer Teil dieses Systems. Hakkar verlor den Zugriff auf die Panthermacht, und der Ring seiner Hohepriester wurde schwächer. Arlokks Geschichte endete dabei nicht mit einer Befreiung, sondern mit dem Preis, den Zul'Gurub für Hakkars Sturz zahlen musste. Die Priesterin konnte nicht von der Macht getrennt werden, die sie verteidigte.