Ein Archiv unter Ulduar
Die Hallen des Steins lagen im südlichen Bereich Ulduars. Dort bewahrten die Titanenhüter Aufzeichnungen über die Ordnung Azeroths, die Schmiede des Willens und die Erschaffung titanengeschmiedeter Diener. Für Brann Bronzebart waren diese Hallen kein Schatzhaus im gewöhnlichen Sinn. Er suchte Antworten auf die Herkunft der Zwerge und auf die Frage, weshalb Wesen aus Stein zu sterblichem Fleisch geworden waren.
Im Tribunal der Zeitalter aktivierte Brann eine Aufzeichnung, während automatische Verteidiger versuchten, das Verfahren zu beenden. Die Archive berichteten von den Alten Göttern, von Lokens Verrat und vom Fleischfluch, der sich in die titanischen Schöpfungen eingeschrieben hatte. Was die Zwerge als Makel fürchten konnten, erwies sich zugleich als Beginn eigener Erinnerung, Familie und Freiheit.
Sjonnir und die eiserne Ordnung
Tiefer in der Anlage wirkte Sjonnir der Eisenformer. Er stand für jene titanische Ordnung, die Fleisch nur als Schwäche betrachtete und immer neue eiserne Diener hervorbrachte. Unter dem Einfluss der verdorbenen Systeme Ulduars wurden die Maschinen nicht länger zu Werkzeugen des Schutzes, sondern zu Fabriken einer Armee.
Die Hallen gaben Brann keine einfache Ahnenreihe, auf die sein Volk stolz sein konnte. Sie zeigten, dass die Geschichte der Sterblichen aus Planung, Verderbnis und unbeabsichtigter Freiheit zugleich entstanden war. Diese Erkenntnis führte direkt weiter nach Ulduar, wo die Wächter selbst zur Verantwortung gezogen werden mussten.