Der Hund der Konstruktionshallen
Gluth war aus dem Körper eines gewaltigen Tieres und den Methoden der Nekromanten geschaffen worden. Sein Fleisch war verfault, sein Hunger jedoch blieb. In Naxxramas diente dieser Hunger einem praktischen Zweck. Was in den Laboren misslang oder nicht mehr gebraucht wurde, konnte an Gluth verfüttert werden.
Die Zombies, die zu ihm getrieben wurden, waren für ihn Nahrung und Heilung zugleich. Dadurch wurde selbst Abfall in Naxxramas noch verwertet. Die Nekropole kannte kaum etwas, das sie einfach liegen ließ; Körper wurden vernäht, erhoben, verfüttert oder erneut verwandelt.
Ein Torwächter mit endlosem Hunger
Gluth bewachte den hinteren Teil des Konstruktviertels. Sein Atem schwächte die Lebenden, sein Biss konnte selbst schwer gerüstete Kämpfer zerreißen, und regelmäßig verfiel er in einen Hunger, der ihn noch gefährlicher machte. Gleichzeitig strömten immer neue Zombies in die Halle und mussten von ihm ferngehalten werden.
Anders als Kel'Thuzad oder Heigan verfolgte Gluth keine erkennbare Ideologie. Gerade das machte ihn bezeichnend für die Geißel. Nicht jedes ihrer Geschöpfe musste verstehen, wofür es kämpfte. Manche brauchten nur einen Hunger, der zuverlässig auf alles Lebende gerichtet wurde.
Vor Thaddius
Mit Gluths Fall war der letzte Wächter vor Thaddius beseitigt. Hinter dem Seuchenhund endete die Herstellung nicht bei zusammengenähtem Fleisch. Thaddius trug die gequälten Seelen von Frauen und Kindern in sich und zeigte, dass die Konstrukteure neben Körpern auch Bewusstsein zu einem Gefängnis machen konnten.