Ein Offizier der Flammenwecker
Gehennas gehörte demselben Volk wie Lucifron und Sulfuron an, nahm im Geschmolzenen Kern jedoch eine eigene Stellung ein. Zwei Flammenwecker-Elitewachen begleiteten ihn und zeigten, dass er nicht als einzelner Magier eingesetzt wurde. Er führte eine kleine, geschlossene Einheit, die Eindringlinge schwächen und anschließend mit elementarer Gewalt vernichten sollte.
Ragnaros' Diener kämpften nicht ausschließlich mit Flammen. Gehennas belegte seine Feinde mit einem Fluch, der Heilung erschwerte, und ließ Feuerregen über ganze Gruppen niedergehen. Diese Verbindung aus Magie und Gewalt war typisch für den Hof des Feuerfürsten. Die Flammenwecker waren keine stummen Elementare; sie beherrschten Rituale, organisierten Wachen und verstanden, wie ein Gegner zermürbt werden konnte.
Der Weg zu den Elementarfürsten
Gehennas stand zwischen den äußeren Bestien des Kerns und jenen Elementaren, die unmittelbar mit Ragnaros' alten Kriegen verbunden waren. Mit seiner Niederlage verlor der Feuerfürst einen weiteren Befehlshaber. Der Vormarsch war damit weit genug vorgedrungen, um an Garr und Baron Geddon zu rühren, zwei Diener, deren Geschichte bis zur Zerschlagung des Windfürsten Thunderaan zurückreichte.
Über Gehennas' Herkunft und seinen Aufstieg ist kaum etwas bewahrt. Das sollte nicht mit erfundenen Ereignissen gefüllt werden. Sicher ist, dass er Teil der inneren Hierarchie des Geschmolzenen Kerns war und dass Ragnaros ihm genug vertraute, um einen festen Abschnitt seiner Zuflucht zu überlassen. Sein Amt erzählt daher mehr über ihn als eine nicht überlieferte Jugendgeschichte.