Der Meister der Quilen
Eiserner Qon gehört zu Lei Shens Elitewache und gilt als Meister des berittenen Kampfs. Die Legenden des Donnerthrons erzählen von seiner Brutalität und von den Quilen, die an seiner Seite kämpften. Der Donnerkönig nannte ihn den Eisernen, weil Qon Sieg um Sieg für das Mogu-Reich errang und sich vom Preis dieser Siege nicht beirren ließ.
Damit ist Qon nicht als selbstständiger Herrscher über eine eigene Armee überliefert, sondern als einer von Lei Shens persönlichen Wächtern. Seine Bedeutung liegt in unmittelbarer Nähe zum Thron: Er ist der Krieger, den ein wiedererwecktes Imperium an die entscheidende Schwelle stellt.
Feuer, Sturm und Frost
Qon reitet auf seinen Quilen-Champions. Ro'shak bringt Feuer, Quet'zal den Sturm und Dam'ren den Frost. Ihre Kräfte wechseln den Charakter des Kampfes, doch sie sind keine bloßen Bilder für Qons Stimmung. Sie machen sichtbar, wie der Donnerthron seine Verteidigung aufbaut: mit einem Kommandeur, der sich auf unterschiedlichste Gefahren einstellt und sie vom Rücken seiner Reittiere in den Kampf trägt.
Erst wenn die Quilen nicht mehr für ihn kämpfen, stellt sich Qon ohne sie. Dann bleibt der Speer, die Erfahrung und ein Wille, den seine Gegner lange vor seiner Niederlage zu spüren bekommen. Seine Eisenhärte ist keine Magie, sondern die Bereitschaft, den Kampf fortzusetzen, solange der Donnerkönig ihn verlangt.
Ein Name aus dem alten Reich
Qon verkörpert damit die Rückkehr der alten Mogu-Herrschaft in ihrer soldatischen Form. Wo andere Figuren des Throns mit Maschinen, alten Geheimnissen oder Magie verbunden sind, steht er für die einfache, harte Logik eines Reichs, das Sieg zum Maß aller Dinge macht. Sein Fall öffnet den Weg weiter ins Innere des Donnerthrons, aber der Name Eiserner Qon bleibt als Echo einer Ordnung zurück, die selbst ihre treuesten Krieger nur nach dem nächsten Sieg maß.