Die Schwarzsicherungsgesellschaft
Rußschmied führte eine Goblingesellschaft, die Waffen nicht nur verkaufte, sondern ganze Kriegsindustrien errichtete. Garrosh bot ihm Zugang zu Rohstoffen, Gefangenen und einem Kunden, der immer größere Zerstörung verlangte. Für Rußschmied war diese Nähe zur Macht kein politisches Bekenntnis, sondern das beste Geschäft seines Lebens.
Unter der Hauptstadt baute die Schwarzsicherungsgesellschaft Fließbänder, Pressen und Montageanlagen. Minen, Sägeblätter, Geschütze und automatische Waffen liefen dort in schneller Folge vom Band. Der Ort machte aus Garroshs Krieg keine Ansammlung einzelner Schlachten mehr. Er wurde zu einer Produktion, die dauerhaft Nachschub an Zerstörung liefern sollte.
Der eiserne Stern
Rußschmieds bedeutendste Arbeit war der eiserne Stern, eine rollende Belagerungsmaschine mit gewaltiger Sprengkraft. Die Pläne blieben auch nach seinem Tod gefährlich. Garrosh nahm das Wissen später mit nach Draenor, wo die Eiserne Horde daraus eine ganze Waffengattung machte. So überlebte Rußschmieds Erfindung ihren Schöpfer und sogar ihre ursprüngliche Zeitlinie.
Als die Belagerer seine Werkstatt erreichten, setzte Rußschmied das gesamte Fließband gegen sie ein. Immer neue Waffen wurden montiert und aktiviert. Der Kampf war seine Vorstellung von Effizienz: Menschen mussten sich dem Takt der Maschine anpassen, während jedes zerstörte Gerät durch das nächste ersetzt wurde. Am Ende stand der Ingenieur selbst mitten in der Produktion, die ihn schützen sollte.
Profit ohne Abstand zur Tat
Rußschmied konnte behaupten, nur Technik zu liefern. Doch seine Fabrik stand unter Orgrimmar, seine Waffen trafen Gefangene und Rebellen, und er wusste genau, wofür Garrosh sie einsetzte. Seine Geschichte zeigt, wie leicht Erfindungsgeist zum Teil einer Tyrannei wird, wenn der Hersteller jede Verantwortung an den Auftraggeber abgibt. Die Maschinen waren nicht neutral; sie waren für diesen Krieg gebaut.